Professor Heinrich Kill wird 60

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Heinrich H. Kill (Foto: Rafael Herlich)
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Heinrich H. Kill (Foto: Rafael Herlich)

Der Jubilar wurde am 20. Juni 1952 inEngers/ Rhein geboren, er wohnt seit mehreren Jahren in Erfurt, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Enkel. Der studierte Nautiker (Kapitän auf Großer Fahrt) und Diplom-Ingenieur (Planung und Betrieb im Verkehrswesen) arbeitete als Nautischer Offizier bei der “D.D.G. Hansa” in Bremen und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehraufgaben und später Forschungsassistent an der Technischen Universität Berlin. Seit 1989 war er beratender Ingenieur, Teilhaber und von 1992- 94 Geschäftsführer im Büro für Verkehrsplanung und Verkehrsforschung, Berlin. 1991 hatte er sich zum Doktor-Ingenieur am Fachbereich Verkehrswesen der Technischen Universität Berlin promoviert.

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Heinrich H. Kill (Foto: Rafael Herlich)
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Heinrich H. Kill (Foto: Rafael Herlich)

Professor Kill gehört seit 1994 der Fachhochschule Erfurt an, zunächst vertrat er bis 1996 eine Professur zum Aufbau des neu gegründeten Fachbereichs Verkehrs- und Transportwesen, seit Februar 1996 ist er Professor für Gestaltung und Management von Verkehrs- und Transportsystemen. Er war Gründungsdekan und danach Dekan des Fachbereichs Verkehrs- und Transportwesen. Von 2001 – 2005 war er Prorektor für Forschung. Am 1. Juli 2005 wurde er als vierter Rektor der FH gewählt, seit 2008 führte er die Hochschule bis zum 30. Juni 2011 als Präsident. Da bis dahin kein Nachfolger gewählt worden war, beauftragte ihn der Thüringer Wissenschaftsminister ab 1. Juli 2011 mit der Leitung der Hochschule.

In die fast siebenjährige Amtszeit des Jubilars als Rektor/Präsident/Leiter der FH fielen wichtige, die Fachhochschule Erfurt prägende Entwicklungen:

·Im Zuge der Novellierung des Thüringer Hochschulgesetzes entstand eine Präsidialverfassung: Aus den bisherigen 9 Fachbereichen wurden 6 Fakultäten mit 15 Fachrichtungen.

·Die Zahl der Studierenden stieg von 4.200 (2005) auf fast 4.700 (2011) an.

·Die Umstellung der Studienabschlüsse auf Bachelor und Master wurde 2009 abgeschlossen. Das Studium der Forstwirtschaft kam von Schwarzburg nach Erfurt. Neue Studiengänge wie Verkehrsinformatik oder Eisenbahnwesen, aber auch das berufsbegleitende Bachelorstudium Bildung und Erziehung von Kindern erweiterten das Studienangebot. Seit 2007 wird bundesweit einmalig ein berufsbegleitendes Studium für jüdische SozialarbeiterInnen angeboten, seit 2012 können Rabbiner dieses Studium belegen.

·Neu aufgestellt wurde der Forschungsbereich mit drei Forschungsschwerpunkten. Zu den vier Instituten kamen 2011 zwei weitere hinzu (SpawnPoint und Konfuzius).

·Mit der seit 2003 laufenden Kinder-Uni und den 2007 erstmals durchgeführten Langen Nächten der Wissenschaften präsentierte sich die FH als Ort der Wissensvermittlung für jedermann. 2007 erhielt die FH erstmals ein Corporate Design.

·Der Ausbau der Hochschule wurde mit der Inbetriebnahme des Hörsaal- und Laborgebäudes auf dem Campus Altonaer Straße 25 weiter vorangetrieben. Auf dem grünen Campus Leipziger Straße 77 befindet sich derzeit der Neubau eines Hörsaal- und Laborgebäudes kurz vor der Übergabe und die Sanierung der Mensa auf dem Campus steht unmittelbar bevor.