Foto: Anlässlich des Christopher-Street-Days weht die Regenbogenflagge vor dem Rathaus.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
„Jeder Mensch soll in unserer Stadt so leben können, wie er ist – ohne Angst vor Ausgrenzung, Anfeindungen oder Gewalt“, so Oberbürgermeister Andreas Horn anlässlich des Hissens der Fahne. Gerade vor dem Hintergrund des tödlichen Angriffs im Umfeld des CSD in Berlin erhalte das gemeinsame Zeichen in diesem Jahr eine besondere Bedeutung.
Der CSD stehe dabei für mehr als die Forderung nach gleichen Rechten. Er mache deutlich, dass eine vielfältige Gesellschaft nur funktionieren könne, wenn Menschen füreinander einstehen und einander mit Respekt begegnen. Hass und Gewalt gegen queere Menschen dürften keinen Platz in der Gesellschaft haben.
Die Stadt Erfurt steht für eine offene und demokratische Stadtgesellschaft, in der unterschiedliche Lebensentwürfe selbstverständlich dazugehören. Der Dank gilt allen, die den CSD in Erfurt organisieren und sich das ganze Jahr über für Akzeptanz und ein gleichberechtigtes Miteinander einsetzen.
Mit dem Hissen der Regenbogenfahne setzt Erfurt ein klares Zeichen: Vielfalt gehört zu Erfurt – und dafür stehen wir gemeinsam.

