Straßenbahn

Die Lutherstadt Erfurt in Thüringen ist mit Sicherheit ein empfehlenswertes Reiseziel für Jungfamilien oder auch für verliebte Pärchen oder Senioren. Das deshalb, weil es hier verschiedene Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten gibt, dass einem mit Sicherheit nicht langweilig werden wird.

Aber welche Plätze sollte man in Erfurt unbedingt besuchen? Welche Ausflugsziele sind eine Reise wert? Und worauf sollte man achten, wenn man einen Tag in Erfurt verbringen will?

Die Krämerbrücke: Das Highlight der Stadt

Das Wahrzeichen der Stadt Erfurt ist die Krämerbrücke. Sie ist vollständig bebaut sowie bewohnt. Es handelt sich hier um das älteste Bauwerk der Stadt – angeblich wurde die Brücke im Jahr 1156 gebaut. Sie überspannt auf 126 Meter Höhe den Fluss Gera. Die in den Fachwerkhäuschen sitzenden Kunsthandwerker bieten Waren aller Art an – ganz egal, ob es sich um handbedruckte Stoffe, Keramik oder Puppentheaterfiguren handelt. Die Besonderheit? Auf der Krämerbrücke darf man nur ein Geschäft öffnen, wenn man auch eine originelle Geschäftsidee hat.

Die Schokoladen Manufaktur auf der Krämerbrücke

Das absolute Paradies für Naschkatzen: die Goldhelm Schokoladen Manufaktur von Alex Kühn. Wer also bereits auf der Krämerbrücke ist, kann hier einen Abstecher in die Manufaktur machen und sich mit den verschiedenen Schokoladesorten befassen. Ganz egal, ob es sich um Pralinen handelt, um Eis oder Schokoaufstriche, um Trüffel, Kakao oder Kekse – hier wird man mit Sicherheit die beste Schokolade Erfurts finden.

Der egapark: Nicht nur für Familien mit Kindern geeignet

Das Naherholungsgebiet der Erfurter ist der egapark. Eine sehr schöne und große Parkanlage, die nicht nur dazu dient, um sich zu erholen, sondern auch ideal ist, wenn man eine Runde Fußballspielen will oder ein Picknick veranstalten will. Hier gibt es auch etwas für das Auge: Viele Blumenarrangements sowie eine bunte Pflanzenwelt machen den egapark zu einem besonderen Ausflugsort, der, wenn man in Erfurt ist, nicht ignoriert werden sollte.

Und die in der Nähe befindlichen Cafés laden ebenfalls zur Erholung ein; zudem kann man hier dann auch in Ruhe einen Blick auf Wettanbieter aus Österreich werfen oder andere Dinge im Internet ausgraben.

PetersbergDie Zitadelle Petersberg verspricht die beste Aussicht

Wer auf der Gera schon einen Blick auf die Stadt geworfen hat, kann sich die Zitadelle Petersberg genauer ansehen, denn hier gibt es den besten Blick von oben auf die Stadt. Man kann hier einen Blick auf den darunter liegenden Domplatz werfen und erhält eine atemberaubende Aussicht auf das Dächermeer der Stadt.

Das Maislabyrinth: Aufregendes Abenteuer mit Kindern erleben

Ein Ausflugstipp, der vor allem Kinder gefallen wird: das Maislabyrinth. Gemeinsam mit dem Nachwuchs marschiert man durch einen Irrgarten und begibt sich auf die Suche nach Buchstaben, die hier verteilt sind. Hat man das Lösungswort erraten, dann muss man den Weg rausfinden und an der Verlosung teilnehmen – es erwarten einemnette Preise.

Draußen wartet auf die Kids ein schöner Spielplatz, es gibt einen Barfußpfad sowie auch gemütliche Cafés, damit sich auch die Eltern erholen können.

Das Naturkundemuseum muss nicht automatisch zum Schlechtwetterprogramm gehören

In Erfurt gibt es auch ein sehr interessantes Naturkundemuseum, das ebenfalls Kinder ansprechen wird. Denn das Museum wurde liebevoll gestaltet und lädt zu wahren Entdeckungen ein. Aktuell gibt es zum Jubiläum des Museums eine Sonderausstellung in der Kunsthalle am Fischmarkt. Besonders beeindruckend ist im Stammhaus der Baum, der vom Erdgeschoss in den vierten Stock des Museums ragt. Das Treppenhaus vermittelt das Gefühl, als wäre man inmitten des Baums. Zudem gibt es im Keller die Arche Noah, die ebenfalls sehr beliebt bei den Kindern ist.

Ein idealer Ausflugsort bei Schlechtwetter, wobei das Naturkundemuseum auch bei Schönwetter eine Reise wert ist.

Vorheriger ArtikelE-Bikes als Pendler nutzen – das gilt es zu beachten
Nächster Artikel„Stadtwende“ in der Galerie Waidspeicher