Fassade einer historischen Synagoge

Als eins von 58 Objekten ist die Alte Synagoge in der digitalen Ausstellung „Shared History – 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum“ präsent. Abrufbar ist die Präsentation ab 31. Januar.

Foto: Die Westfassade der Alten Synagoge mit Fensterrosette
Foto: © Vasiliy Dolzhansky

Am 27. Januar wurde im Rahmen der Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus die Begleitausstellung „Shared History – 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum“ im Berliner Paul-Löbe-Haus eröffnet. Anhand von 58 Objekten wird dabei die Geschichte von Jüdinnen und Juden in Mitteleuropa erzählt und die enge Verflechtung jüdischer Geschichte mit den Menschen, Regionen und Ländern aufgezeigt. Die Ausstellung muss aktuell noch geschlossen bleiben, es wird ab sofort wöchentlich aber online je ein neues Objekt enthüllt. Mit dabei sind u. a. die Brille des Philosophen Moses Mendelssohn und der Stolperstein von Anne Frank.

Als eine der ältesten und am besten erhaltenen Synagogen in Mitteleuropa ist die Alte Synagoge nicht nur ein wichtiges Zeitdokument jüdischer Kultur in Erfurt. Auf der Website des Projektes „Shared History“ wird sie ab Sonntag, dem 31. Januar, als ein Objekt von 58 digital sichtbar sein. Zu allen „Objekten der Woche“ werden begleitende Texte sowie Hintergrundinformationen wie z. B. Entstehungszeit und -ort veröffentlicht. Alle Objekte kann man sich auch auf einem Zeitstrahl anzeigen lassen, um diese in der Historie zu verorten.

Die gesamte digitale Ausstellung öffnet in der ersten Märzwoche ihre digitalen Pforten. Bis dahin gibt es im Rahmen der Objekte schon viel Wissenswertes und Interessantes zu entdecken. Ausschnitte aus der Eröffnungsansprache von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble sowie aus den Grußworten des Präsidenten des Leo Baeck Institute – New York / Berlin, David G. Marwell, und des Präsidenten des Zentralrates der Juden, Dr. Josef Schuster, sind ebenfalls online verfügbar.

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