ein umgekehrt zylinderförmiger Metallsockel mit einer farbigen runden Kugel als Abschluss



Die Volkshochschule Erfurt lädt anlässlich der 28. jüdisch-israelischen Kulturtage Thüringens alle Interessierten am Samstag, dem 31. Oktober 2020, 11:00 bis 12:30 Uhr zu dem Stadtrundgang „Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen?“ ein. Dieser beginnt an der Reglerkirche. Im weiteren Verlauf über die Bahnhofstraße, den Anger, die Meister-Eckehart-Straße, Predigerkirche und den Domplatz werden durch den Referenten Richard Schaefer ausgewählte Fakten zur jüdischen Geschichte in Erfurt vermittelt.

Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / G. Kästner

Der Beitrag jüdischer Bürgerinnen und Bürger zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt im 19./20. Jahrhundert wird am Beispiel der Familien Alfred Hess für Kunst- und Kultur, Ernst Benary für den Gartenbau und den Ruf Erfurts als Blumenstadt, der Unternehmer Isaac Lamm für die Damenmäntel-Industrie und Henry Pels als Begründer der Umformtechnik dargestellt. Die Denknadeln in der Erfurter Altstadt vermitteln detaillierte Fakten zur Verfolgung jüdischer Familien in der Nazidiktatur sowie deren Vertreibung und Vernichtung.

Diese Veranstaltung ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder vor Ort in der Volkshochschule, Schottenstraße 7, ist notwendig.



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