Foto: Auf dem Fischmarkt war es laut für Inklusion.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen vielfältige Informations- und Mitmachangebote zu unterschiedlichen Lebensbereichen von Menschen mit Behinderungen. „Die Resonanz war durchweg positiv: Viele intensive Gespräche machten deutlich, wie groß das Interesse aber auch der Handlungsbedarf an inklusiven Themen ist und wie wertvoll niedrigschwellige Austauschformate darüber im öffentlichen Raum sind“, sagt die Erfurter Inklusionsmanagerin Jette Schäfer.
Der Protesttag bot Raum für neue Kontakte, vertiefte bestehende Kooperationen und zeigte eindrucksvoll, dass Inklusion dann an Stärke gewinnt, wenn sie gemeinsam gedacht und gestaltet wird. Trägerübergreifend wurde sichtbar, dass sich nur im Schulterschluss aller Akteurinnen und Akteure nachhaltige Fortschritte erzielen lassen. Dem schloss sich auch der neue Thüringer Landesbeauftragte Dennis Petschner an, der sich im Podcast „Mikrophon für Inklusion“ den Fragen stellte. Ebenfalls im Podcast sprachen Toni Schellenberg, Leiter des Amtes für Soziales, und Carola Hettstedt, Beauftragte für Menschen mit Behinderung.
Ein künstlerischer Höhepunkt bildete der Auftritt des Vereins KuNo – „Philipps Kneipenchor“, der mit seiner musikalischen Begleitung den Abschluss der Veranstaltung gestaltete und für eine besondere Atmosphäre sorgte.
„Der diesjährige Protesttag hat einmal mehr unterstrichen, dass Erfurt auf einem guten Weg ist, Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe weiter voranzubringen. Die hohe Beteiligung und das große Engagement aller Mitwirkenden machen Mut, diesen Weg konsequent weiterzugehen“, sagt Carola Hettstedt.

