So beschäftigt sich Susanna Hanna unter dem Titel „land in between“ mit dem ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet. In einer medienübergreifenden Werkgruppe untersucht sie die Spuren, die Geschichte und Natur in der Landschaft entlang des Grünen Bandes hinterlassen haben. Elisabeth Oertel richtet in ihrem Projekt „Archiv der Probleme“ den Blick auf die Menschen in ihrer Heimat im Landkreis Greiz. Auf Grundlage von Gesprächen, Interviews und Fragebögen entwickelte sie für den Renaissancesaal der Kunsthalle Erfurt eine raumgreifende Installation aus Textfahnen, Teppichen und Objekten, in denen die Sorgen, Ängste und Hoffnungen der Bevölkerung sichtbar werden.
Die nächsten öffentlichen Führungen finden am 19. Juli (12:30 Uhr) sowie am 30. Juli (19:00 Uhr) statt. Am 29. Juli (18:00 Uhr) gibt es eine Dialogische Führung mit Elisabeth Oertel und am 9. August (16:00 Uhr) eine Kuratorinführung.
Das Thüringer Landesstipendium für Bildende Kunst der Kulturstiftung Thüringen und der SV Sparkassenversicherung wird seit 1997 jährlich an zwei professionell arbeitende, freiberuflich tätige Künstlerinnen oder Künstler vergeben, die den ersten Wohnsitz im Freistaat Thüringen haben. Die Arbeitsergebnisse werden im Folgejahr in der Ausstellung „StipVisite“ präsentiert.
