Straßenbau zwischen Alach und Schaderode verzögert sich

Schließtag in der Straßenverkehrsbehörde



Seit Mitte August 2019 wird die Verbindungsstraße zwischen Alach und Schaderode ausgebaut. Die Fahrbahn wird grundhaft saniert und verbreitert, zusätzlich werden durch die Stadtwerke eine Trinkwasserleitung und ein Niederspannungskabel verlegt.

Die Fertigstellung war für kommenden Freitag geplant. Vor allem der Verdacht auf Kampfmittel im Boden sorgt dafür, dass die Arbeiten erst nach der Winterpause im neuen Jahr beendet werden.

Mehr als 70 Verdachtspunkte hatte die Sondierung zu Baubeginn ergeben. Eine Untersuchung des Bodens im Vorfeld hatte wegen der dafür erforderlichen Vollsperrung nicht stattfinden können. Um die Sicherheit für Anwohner und Arbeiter zu gewährleisten, wurden die Arbeiten vorübergehend eingestellt. Bei der weitergehenden Prüfung durch eine Spezialfirma wurden glücklicherweise keine Kampfmittel gefunden.

Auch das Leitungsnetz hielt Überraschungen bereit, die zu Verzögerungen führten: Wasserleitungen und Fernmeldekabel, die in den Plänen nicht dokumentiert waren, mussten zunächst untersucht werden, um Störungen im Vorfeld zu vermeiden. Zusätzlich musste das rund 600 Meter lange Baufeld aufgrund von Schäden an der vorhandenen Fahrbahn Richtung Autobahnbrücke erweitert werden. Nicht zuletzt hatte auch das Regenwetter der letzten zwei Wochen unerwünschte Pausen erzwungen.

Der neue Zeitplan sieht nun vor, dass bis Weihnachten die Niederspannungskabel verlegt werden und der Straßenaufbau hergestellt wird. Der Winterdienst für die ausgeschilderte Umleitungsstrecke, die über asphaltierte Wirtschaftswege führt, wird eingerichtet. Während der Weihnachts- und Winterpause wird das Befahren der Straße für Anwohner und den Busverkehr mittels einer neuen Asphalttragschicht ermöglicht. Sobald die Witterung es zulässt, wird nach der Winterpause die Bautätigkeit unter halbseitiger Sperrung fortgesetzt. Voraussichtlich im April 2020 sind abschließend Asphaltarbeiten notwendig, die eine etwa zweiwöchige Vollsperrung erfordern. Die Umleitung erfolgt dann über die bereits zuvor genutzten Wirtschaftswege.

Das Tiefbau- und Verkehrsamt bittet um Verständnis für die unvorhergesehenen Verzögerungen im Bauablauf.



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