Abbildung der Piazetta in Venedig bei Mondschein



Anlässlich der wissenschaftlichen Bearbeitung des Nachlasses des Landschaftsmalers Friedrich Nerly d. Ä. organisiert das Angermuseum Erfurt vom 29. bis 30. Oktober eine öffentliche Tagung.

Foto: Friedrich Nerly d. Ä. Die Piazzetta in Venedig bei Mondschein, 1838 Öl auf Leinwand, 74,8 x 101,8 cm Nerly – Nachlass-Schenkung, 1883
Foto: © Angermuseum Erfurt, Foto: Dirk Urban

Diese untersucht die Entstehungsbedingungen und Transformationen des Landschaftsbildes in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an kunstmuseen@erfurt.de anmelden.

Der umfangreiche Nachlass des gebürtigen Erfurters Friedrich Nerly ist für das Angermuseum maßgeblich identitätsstiftend, da auch die Museumsgründung im Jahr 1886 unmittelbar mit der Nerly-Schenkung verbunden ist. Die Schenkung umfasst den weltweit größten Bestand an Ölskizzen/-studien, Papierarbeiten und Atelierbildern des Künstlers. Die Tagung möchte den bislang nicht hinlänglich gewürdigten Landschaftsmaler in den Fokus rücken und sein ungewöhnliches Künstlerleben aus interdisziplinärer Perspektive neu erschließen.

Zur Tagung „Friedrich Nerly und die Landschaftsmalerei seiner Zeit. Entstehungsbedingungen – Arbeitsweisen – Transformationen“ sind verschiedene Fachvorträge, Bildbetrachtungen und Diskussionen geplant. Multiperspektivische Beiträge von regionalen, überregionalen sowie internationalen Expertinnen und Experten sind Teil des Programms.

Die Tagung wird unterstützt durch den Förderverein Freunde des Angermuseums e.V., die Sparkassenstiftung Erfurt, das Hotel Zumnorde Erfurt und Sponsoren.

Das Nerly-Forschungsprojekt wird großzügig gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung und die Rudolf-August Oetker-Stiftung.



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