Naturkatastrophen und Seuchen haben seit jeher ihre Spuren in der Frömmigkeitsgeschichte hinterlassen. Die Kirche kennt zahlreiche Praktiken, mit denen sie auf eine vermeintliche „Strafe Gottes“ reagiert. Doch überlebte Frömmigkeitsformen sollte man dort belassen, wo sie hingehören, nämlich „in der Vergangenheit“, befindet der Erfurter Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Benedikt Kranemann. Stattdessen müsse die christliche Liturgie „nüchtern aus Glauben“ leben und auch in Krisenzeiten allem voran eines tun: Lebensmut schenken.

Wie genau das aussehen kann, schildert Benedikt Kranemann jetzt in „Dem Tod nicht das letzte Licht lassen“, dem dritten Beitrag der „Theologischen Schlaglichter auf Corona“, in „Theologie aktuell“, dem Blog der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Erfurt.

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Quelle: https://aktuell.uni-erfurt.de/2020/03/28/theologische-schlaglichter-benedikt-kranemann-ueber-liturgien-die-auch-in-krisenzeiten-das-leben-feiern/