Ein öffentlicher Platz in nächtlicher Beleuchtung. Nur wenige Menschen sind noch unterwegs.

In Videokonferenzen sprachen die Teilnehmer über die Herausforderungen und die bereits in den jeweiligen Verwaltungsstrukturen erfolgten Maßnahmen zum Energiesparen. Dabei ging es schließlich auch um die praktische Umsetzung der Kurz- und Mittelfristverordnungen der Bundesregierung zum Energiesparen, die Kommunikation der Maßnahmen nach innen und außen sowie Katastrophenschutz-Pläne im Falle eines generell als unwahrscheinlich eingestuften Blackouts.

Alle beteiligten Akteure haben mittlerweile Energiebeiräte beziehungsweise Krisenstäbe gebildet, die die jeweiligen Maßnahmen beraten, umsetzen und kommunizieren. Demnach haben alle bereits konkrete Maßnahmen ergriffen, die Ausgestaltung und Intensität unterscheidet sich aber noch. Viele setzen dabei auf das Senken Raumtemperatur und Verzicht auf Warmwasser in Verwaltungsgebäuden und Sportstätten. Auch die Absenkung der Wassertemperatur in Schwimmbädern ist ein probates Mittel, aber auch die Begrenzung der Beleuchtungszeit zum Weihnachtsmarkt oder im öffentlichen Raum.

Die meisten Teilnehmer haben bereits Energie-Portale auf ihrer Internetpräsenz geschalten, um dort die wichtigsten Informationen komprimiert zu transportieren.

Auch mögliche Katastrophenschutz-Pläne im Falle eines Blackouts wurden in der Videokonferenz angesprochen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass Sie diesen Fall für äußerst unwahrscheinlich halten, aber dennoch alle vorbereitet sein wollen. Daher werden überall bereits vorhandene Katastrophenschutzpläne überprüft und gegebenenfalls an die aktuelle Situation angepasst. Dabei setzen die Kommunen auf die Kooperation mit den örtlichen Energieversorgern und Feuerwehren, um vorhandene Potenziale zu bündeln.

Der Austausch unter den Kommunen soll nun in regelmäßigen Abständen einmal monatlich fortgeführt werden. Dann stößt mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen auch ein Vertreter aus Südthüringen hinzu.

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