Tot und was dann? – Kurzführung im Stadtmuseum über „Stiftungen im alten Erfurt“

Tot und was dann? – Kurzführung im Stadtmuseum über „Stiftungen im alten Erfurt“



Am Donnerstag, dem 14. März, ab 12:00 Uhr, lädt Gudrun Noll-Reinhardt zu „10 Minuten Stadtgeschichte“ in der Mittagspause ein. Die Kuratorin des Stadtmuseums nimmt die Besucherinnen und Besucher mit zu einem herausragenden Exponat aus dem mittelalterlichen Erfurt, dem Epitaph der beiden Gründer des Kleinen Hospitals von 1430.

Foto: Epitaph für Conrad von Duderstadt und Siegfried von Leubingen, um 1430.
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt/D. Urban

Tot und was dann? Wer will schon daran denken? Doch diese Frage beschäftigte die Menschen zu allen Zeiten. Im christlich geprägten Mittelalter galt die Vorsorge besonders dem Seelenheil. Nach damaligem Verständnis war man darauf angewiesen, dass für den Einzug der Seelen ins Paradies beim jüngsten Gericht andere für einen beteten, Totengedenken und Seelenmessen abhielten. Ein Mittel zur Erlangung dieses Zieles waren Stiftungen.

Gudrun Noll-Reinhardt gibt einen Einblick in das Stiftungswesen des Mittelalters und die Sorge der Menschen um das eigene Seelenheil in Erfurt.

Die Veranstaltung kann kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden.



Mehr dazu auf der Quell-Seite: Erfurt.de

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