Uraufführung: Die Frauen der Toten

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Alois Bröder hat bereits ein umfangreiches und vielfach ausgezeichnetes kompositorisches Gesamtwerk vorgelegt. Die Suche nach einem Stoff für seine erste Oper führte ihn zu Nathaniel Hawthornes Frauen der Toten von 1829/30. Die Geschichte erzählt vom Schicksal zweier Frauen, die kurz nach der Hochzeit vom Tod ihrer Männer erfahren. In der Nacht nach der Trauerzeremonie erscheinen ihnen zwei Boten mit der Nachricht, die Männer seien noch am Leben. Doch keine der Frauen traut sich, der anderen das eigene Glück mitzuteilen.

Bröders Partitur reflektiert die Geschichte in zwei Versionen, als zwei Möglichkeiten eines Handlungsverlaufes. Auch der Wechsel zwischen der englischen und der deutschen Sprache spiegelt das Ineinandergreifen von Realität und Irrealität. Die Inszenierung von Die Frauen der Toten liegt in den Händen der international renommierten Regisseurin Gabriele Rech. Auf der großen Bühne des Theaters Erfurt agieren 5 Solisten sowie 5 Choristen des Erfurter Theaterensembles im von Norman Heinrich entworfenen Bühnenbild. Die Kostüme verantwortet Gabriele Heimann.

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