Infolge des Warnstreiks kommt es im Nahverkehr in Erfurt zu erheblichen Einschränkungen. Der Schülerverkehr ist komplett von den Ausfällen betroffen. Die EVAG plant derzeit, einen Notfahrplan für die Stadtbahn-Linien und ausgewählte Bus-Linien anzubieten. EVAG-Vorstand Mario Laube kündigt an: „Wir arbeiten derzeit daran, unseren Fahrgästen ein stark eingeschränktes Angebot zur Verfügung zu stellen. Dies ist nur möglich, weil sich einige unserer Mitarbeitenden bewusst entschieden haben, im Interesse der vielen Fahrgäste, die auf den Nahverkehr angewiesen sind, nicht zu streiken. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich. Wir können den Ärger und Unmut unserer Fahrgäste verstehen und bitten deshalb, diesen nicht an unseren Mitarbeitenden auszulassen, sondern sich diesbezüglich an die Gewerkschaft Verdi zu wenden.“
Die Fahrgäste können sich spätestens am Samstagabend, dem 7. März 2026, auf der EVAG-Website www.evag-erfurt.de informieren. Der Notfahrplan ist dann unter: „Aktuelles“, „Notfahrplan Warnstreik“ zu finden. Die Fahrten werden in der Fahrplanauskunft hinterlegt. Aktuelle Fahrplandaten werden in der EVAG-App wahrscheinlich nicht verfügbar sein.
Mario Laube bittet die Fahrgäste um Verständnis: „Der Notfahrplan steht unter Vorbehalt. Wir können nicht vollständig garantieren, dass alle dort aufgeführten Fahrten tatsächlich stattfinden – z. B. bei kurzfristigen Krankmeldungen oder weiteren Einschränkungen.“
Die EVAG empfiehlt ihren Fahrgästen, alternative Mobilitätsmöglichkeiten soweit wie möglich zu nutzen und sich frühzeitig auf die Einschränkungen einzustellen. Informationen zu den möglichen Stadtbahn- und Busverbindungen werden auch über die Laufschriften an den Haltestellen angezeigt.
Quelle: SWE Stadtwerke Erfurt GmbH
