Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Texte von Franz Kafka, die von Fremdheit, Unsicherheit und der Suche nach Orientierung erzählen. Diese treten in einen musikalischen Dialog mit Werken jüdischer Komponisten aus Theresienstadt, darunter Viktor Ullmann, Ilse Weber, Hans Krása, Pavel Haas und Gideon Klein. Ihre Musik entstand unter Bedingungen von Ausgrenzung und Verfolgung und steht zugleich für künstlerische Ausdruckskraft in schwieriger Zeit.
Dr. Roman Salyutov verbindet Klavierspiel, Lesung und erläuternde Einordnungen zu einer lebendigen Annäherung an Literatur und Musik dieser Epoche. Gemeinsam mit der Oboistin Agnes Grube entsteht ein Programm, das historische Zusammenhänge verständlich macht und zugleich ein intensives Hörerlebnis bietet.
Die Veranstaltung findet im Augustinerkloster Erfurt, Johannes-Lang-Saal, statt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen sowie Anmeldungen sind unter Angabe der Kursnummer 26 102005 per E-Mail an volkshochschule@erfurt.de oder persönlich in der Geschäftsstelle der Volkshochschule Erfurt, Schottenstraße 7, 99084 Erfurt, möglich.
Die Volkshochschule Erfurt leistet mit dieser Veranstaltung einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, indem sie die Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung, kulturellem Erbe und gesellschaftlichem Handeln stärkt.
