Von Roten Pandas und andere abenteuerliche Geschichten: „Das besondere Exponat“ im Naturkundemuseum Erfurt

Von Roten Pandas und andere abenteuerliche Geschichten: „Das besondere Exponat“ im Naturkundemuseum Erfurt



Wahre Schätze verbergen sich in den Sammlungen des Naturkundemuseums. Für den normalen Museumsbesucher sind diese meist nicht zugänglich. Und doch erzählen die zahlreichen Exponate, die nicht in die Dauerausstellung integriert werden konnten abenteuerliche und faszinierende Geschichten.

Foto: Roter Panda im Naturkundemuseum
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Im Foyer des Museums können nun regelmäßig wechselnd einzelne Objekte bestaunt werden. „Das besondere Exponat“ versteht sich als ein Blick hinter die Kulissen. Jedes Objekt erzählt dabei seine ganz eigene Geschichte. Den Anfang macht ein Roter Panda.

Der Rote Panda (Ailurus vulgens) kommt in den Mischwäldern des östlichen Himalaya und im südwestlichen China vor. Die nachtaktiven Tiere sind hervorragende Kletterer. Als Pflanzenfresser ernähren sie sich fast ausschließlich von Bambus (mehr als 20.000 Blätter pro Tag!). Rote Pandas sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarungszeit. Die Weibchen bringen in einem Nest aus Zweigen und Ästen eines bis maximal vier Junge zur Welt. Durch einen starken Lebensraumverlust und Wilderei leben heute in freier Wildbahn weniger als 10.000 Tiere. Die Art wird als stark gefährdet eingestuft.

Der Rote Panda „Mike“, der aktuell die Besucherinnen und Besucher des Naturkundemuseums begrüßt, stammt aus dem Tiergarten Schönbrunn. Mit einem Alter von 18 Jahren war er eines der ältesten bekannten Exemplare und damit ein wahrer Methusalem.



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