Vortrag „Endlich Welterbe!“ über Herausforderungen, lange Wege und einen großartigen Erfolg

Acht Personen halten auf einer Treppe stehend ein Banner, auf dem steht: "Hurra, wir sind Welterbe!"



Der nächste Vortrag der Reihe „Arain! Der Erfurter Synagogenabend“ findet am Dienstag, dem 7. Januar, um 19:30 Uhr in der Alten Synagoge statt. Friederike Hansell, Leiterin Sächsische Welterbekoordination, spricht über Herausforderungen eines Bewerbungsprozesses dargestellt am Beispiel der Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří. Der Eintritt ist frei.

Foto: Friederike Hansell bei der Titelverleihung 2019
Foto: © IWTG

Die grenzübergreifende Montanregion ist am 6. Juli 2019 zum Welterbe ernannt worden. Bis dahin war es ein langer und manchmal auch steiniger Weg, der 1998 mit der Aufnahme in die deutsche Welterbe-Vorschlagsliste begann. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Akteuren beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze ist es gelungen, die Herausforderungen einer Welterbebewerbung zu meistern und alle Hürden zu überwinden.

Von diesem aufwändigen Prozess berichtet Friederike Hansell. Sie hat seit September 2015 als sächsische Welterbekoordinatorin entscheidend zur Eintragung der grenzübergreifenden Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří in die Liste des Unesco-Welterbes im Juli 2019 beigetragen. Wichtig waren dabei insbesondere die Einbindung und die Vermittlung des Welterbe-Gedankens an verschiedenen Akteursgruppen.



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