Vortrag über Inspirationsquellen im Werk Adolf Hölzels

Vortrag über Inspirationsquellen im Werk Adolf Hölzels



Im Rahmen der Ausstellung „Farbharmonie als Ziel. Adolf Hölzel auf dem Weg zum Ungegenständlichen“ findet am Dienstag, dem 17. September, um 18 Uhr im Angermuseum ein weiterer Vortrag statt.

Foto: Adolf Hölzel: Fuge über ein Auferstehungsthema, 1916
Foto: © Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

„Musik und Architektur als Inspirationsquellen im Werk Adolf Hölzels“ ist das Thema von Dr. des. Ulrich Röthke, Kustos am Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus.

Auf vielfältige Weise nutzt Adolf Hölzel die Schwesternkünste Musik und Architektur als Vorbild für das eigene Schaffen. Auf der Suche nach einem „Kontrapunkt und Generalbass in der Malerei“ studiert der Künstler musikalische Strukturen und überträgt diese auf die eigenen Kompositionen. So spricht er von „musikalischen Farbakkorden“ und „chromatischen Farbmelodien“. Einen Garant für eine harmonische Gestaltung stellt zudem die Architektur dar. Der Goldene Schnitt und die Triangulatur als ein Bauschema gotischer Kirchen finden Eingang in den Bildraum. Diesen Rezeptionsspuren geht der Kunsthistoriker Ulrich Röthke in seinem Vortrag nach und gibt damit einen Schlüssel für die Interpretation der Werke des Künstlers an die Hand.



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