ein Vogel mit nassem Gefieder sitzt auf dem Rand einer flachen Terrakottaschale



Regenarme Hitzesommer schaden nicht nur Bäumen und Menschen – auch Tiere haben mit der Trockenzeit zu kämpfen. Das Veterinäramt bittet die Erfurterinnen und Erfurter um Mithilfe.

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Bei andauernder Hitze trocknen natürliche Wasserstellen wie Pfützen, Tümpel und Bäche aus. Wildlebende Tiere brauchen diese jedoch zum Trinken und Baden. Ausreichend Wasser zu finden, ist für die Tiere gerade in der Stadt schwierig. Wenn die normalen Wasserquellen versiegt sind, droht den Tieren schlimmstenfalls der Tod durch Verdursten. Das gilt nicht nur für Vögel, auch Igel und sogar Insekten wie Bienen und Hummeln sind davon betroffen.

Durst leidende Vögel und andere Wildtiere können mit Tränken unterstützt werden. Im Garten, auf dem Balkon oder vor der Haustür kann an einem schattigen Platz eine flache Schale mit Wasser mit Steinen, Kieselsteinen und Zweigen aufgestellt werden. Sie dient als Ersatz für die ausgetrockneten natürlichen Wasserstellen. Das Wasser sollte unbedingt täglich gewechselt werden, da sich bei der Hitze schnell Keime bilden können. Wer die Möglichkeit dazu hat, kann mehrere Schalen auf verschiedenen Höhen platzieren. Futter sollte jedoch nicht ausgelegt werden, da es möglicherweise auch Schädlinge wie Ratten und Mäuse anzieht.



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