Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte: Die Uni Erfurt ist dabei

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Auch in diesem Jahr beteiligen sich mit Sabine Schmolinsky, Susanne Rau, Julia Seeberger, Isabella Schwaderer, Jörg Rüpke und Christiane Kuller wieder Wissenschaftler der Universität Erfurt am Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte. Das 11. Weimarer Geschichtsfestival steht unter dem Motto: „Renaissancen. Altes neu erfinden?“ und findet vom 1. bis 3. November statt. Der Eintritt ist frei.

Dabei werden an drei Festivaltagen etwa 50 internationale Referenten zusammenkommen, die sich in rund 20 Veranstaltungen den vielfältigen Formen von „Re-naissance“ (frz. re-naître, wiedergeboren werden) widmen wollen. Denn im 21. Jahrhundert überholen sich technische Neuerungen im Sekundenbruchteil selbst, wir sind global vernetzt und so informiert wie nie. Dennoch fühlen sich viele kulturell, wirtschaftlich, aber vor allem politisch verunsichert, abgehängt, unverstanden oder gar überfordert. Wird es vielleicht Zeit für eine weitere „Wiedergeburt“, eine „Renaissance“ im Geiste der Rückbesinnung und des Neubeginns?

Beim Weimarer Rendez-vous sind mit Prof. Thomas Maissen (Paris) und Prof. Barbara Mittler (Heidelberg) zwei ausgewiesene Kenner der Renaissance in China dabei. Außerdem haben Dr. Thomas Ahbe (Leipzig) und Prof. Rainer Gries (Weimar/Wien) ihre Teilnahme für eine Diskussion über die Anziehungskraft kommunistischer Ideen zugesagt. Und Prof. Jan Philipp Reemtsma (Hamburg) und Fritz von Klinggräff (Genf) werden über Gewalt in der Geschichte der Menschheit reflektieren.

Programmübersicht

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Quelle: https://aktuell.uni-erfurt.de/2019/10/21/weimarer-rendez-vous-mit-der-geschichte-die-uni-erfurt-ist-dabei/