Unter dem Titel „Wie tief hinab reicht das Erinnern?“ setzen sich am Donnerstag, 4. September 2025, ab 15:00 Uhr, die Texte mit literarisch verfremdeten und damit zugleich rekonstruierten Momentaufnahmen auseinander, die das Erinnern unmerklich ins Poetische kippen lassen.
Die Zuhörer erfahren, was es bedeutet, mitzuspielen oder die Regeln zu brechen, sich im rechtsfreien Raum zu bewegen, Freiheit einzubüßen, neu zu definieren, zurückzufordern oder niemals zu leben.
Die Autoren Sandor Bekesi, Andreas Lahl, Kristiina Oelsner, Theresa Zenk, Valeria Zimmermann und Julia Kulewatz lesen ihre eigenen Texte und wagen so einen Versuch, sich dem kollektiven Vergessen mit dem Allermenschlichsten entgegenzustellen.
Die Veranstaltung wird von Julia Kulewatz moderiert. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung telefonisch unter 0361 655-1590 oder per E-Mail wird gebeten.