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In der vergangenen Saison war es das erste Spiel ohne Zuschauer, diesmal wieder mit und alle freuen sich darauf: Erfurt vs. Wiesbaden in der Riethsporthalle.

Am Samstagabend, 18 Uhr, kommt es in der Erfurter Riethsporthalle zwischen Schwarz-Weiß Erfurt und dem VC Wiesbaden zum Aufeinandertreffen zweier Teams, die zum Saisonauftakt mit ihren dargebotenen Leistungen für Zuversicht für den weiteren Saisonverlauf gesorgt haben.

Nicht nur die Landeswappen der Vertreter der beiden Bundesländer, die sich am Samstag zum zweiten Spieltag in der 1. Bundesliga begegnen, gleichen sich auf den ersten Blick. Auch der Blick zurück auf die letzte Saison sowie der auf die aktuellen Mannschaften bringen Gemeinsamkeiten zum Vorschein. Das Abschneiden in der Saison 2020/21, als beide Vereine das Tabellenende zierten, war enttäuschend. Insofern wundert es nicht, dass beide Spielerinnenkader eine „Frischzellenkur“ erfuhren. Bei Erfurt verblieben lediglich vier Spielerinnen, bei den Hessen gar nur drei. Außerdem haben mit Konstantin Bitter und Benedikt Frank jeweils neue Trainer das Kommando an der Seitenlinie.

Der neue VCW-Coach, der nach erfolgreichen Jahren in Straubing eine neue Herausforderung suchte, sorgte dann zum Saisonauftakt am Mittwoch mit seinem neuen Team gleich mal für die erste Überraschung. Der amtierende Deutsche Meister und frisch gebackene Supercup-Gewinner Dresdner SC musste nach einem 3:0 mit leeren Händen die Heimreise antreten. Und das trotz einiger Verletzungssorgen beim VC Wiesbaden.

Für ein Achtungs- (wenn auch nur kleines) sowie Lebenszeichen sorgte zeitgleich auch das SWE Volleyteam. Beim Vizemeister Allianz MTV Stuttgart verloren die Damen um „Toni“ Stautz zwar mit 0:3, machten es dem Favoriten dabei aber äußerst schwer, die jeweiligen Sätze siegreich einzufahren. Vor allem die Art und Weise des Auftretens sowie die erbrachte Leistung zeigte, dass die Thüringerinnen in diesem Jahr aus einem anderen Holz geschnitzt sind. Daran wollen die Erfurterinnen am Samstagabend in heimischer Halle anknüpfen und ihrem Publikum nach einem Jahr der Abstinenz herzerfrischenden und erfolgreichen Volleyball darbieten. Auch wenn Neu-Trainer Konstantin Bitter immer wieder betont, dass die Entwicklung bei Schwarz-Weiß Erfurt nur in vielen kleinen Schritten vonstattengehen kann und auf lange Sicht zum Erfolg führen soll.

Für das Heimspiel in der Riethsporthalle gelten die 3G+-Regeln (geimpft, genesen oder mit negativem PCR-Test). Ausnahmen gelten für Personen, die nicht geimpft werden können. Bei Minderjährigen im Alter von 13 bis 17 Jahren reicht ein negativer Antigentest. Nachweise hierzu sowie ein entsprechender Ausweis zur Identifikation sind am Einlass vorzuzeigen. Das Tragen einer FFP-2-Maske oder eines medizinischen Mundschutzes ist in der Halle nicht verpflichtend. Die bekannten AHA-Regeln und Hygienebestimmungen sind jedoch einzuhalten

Der Einlass beginnt ab 16.30 Uhr. Alle Besucher werden gebeten, sich frühzeitig einzufinden, da es wegen der Kontrollen und Formalitäten zur Nachverfolgung zu Verzögerungen am Eingang kommen kann. StS, Foto: Sebastian Dühring

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