Foto: Schuljahresabschlusskonzert
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Das Schuljahresabschlusskonzert eröffnete Fabian Knauer Couto am Klavier (Klasse S. Pontes). Mit dem beschwingten 1. Satz (Allegro) aus Joseph Haydns Klaviersonate in G-Dur Hob. XVI:G1 zog er das Publikum sofort in seinen Bann.
Direkt danach folgte ein historischer Moment für unsere Musikschule: Das Gitarrenquartett mit Luise Hammer, Ruben Hähnel, Franz Moderegger und Jonathan Roschka (Klasse H. Köbis) brachte das Stück „Dialog über Hoffnung“ von Tilman Reitersdorf (*2006) zur Uraufführung. Die zeitgenössischen Klänge ernteten begeisterten Applaus.
Für romantische Solomomente sorgte anschließend Isabella Arndt am Klavier (Klasse J. Nedeß), die Frederic Chopins berühmtes Nocturne Es-Dur op. 9 Nr. 2 mit großer Sensibilität vortrug.
Ganz andere, aber ebenso berührende Töne schlugen Richard Laier (Mandoline) und Christian Laier (Gitarre) an. Mit ihrer Interpretation des Traditionals „Auld lang syne“ (Arrangement: Wolfgang Lorch) weckten sie spürbare Vorfreude auf die kommenden Sommerwochen.
Ein großes Klangvolumen brachte das Akkordeonorchester in den Festsaal. In der Besetzung mit Raphael Günther, Wolfgang Jarosch, Hector Alfons Kunert, Ingeburg Lange, Florian Ulbrich sowie Frau B. Einenkel und Frau S. Sajc (Leitung S. Sajc) zeigte das Ensemble seine ganze Bandbreite. Sie brillierten sowohl bei den feinen „Drei Miniaturen“ von Werner Richter als auch beim dynamischen Stück „Querfeldein“ von Wolfgang Wollschläger, ebenfalls als Uraufführung!
Den perfekten, sommerlich-leichten Schlusspunkt leitete das Gitarrenduo Elvis Dann und Franz Moderegger (Klasse Ph. Lang) ein. Mit Eric Claptons „Signe“ und dem Gypsy-Jazz-Klassiker „Douce Ambiance“ von Django Reinhardt brachten sie das Publikum zum Mitzucken.
Direkt im Anschluss zeigte das Klavierduo bestehend aus Joseph Hähnel und Clemens Meyer (Klasse K. Arndt und J. Schäfer) sein Können. Sie interpretierten das spielerische Stück „Katz und Maus“ der polnischen Komponistin Janina Garścia (1920–2004) mit viel Witz und Präzision.
Für ein weiteres Klanghighlight sorgten Julia Mikhno (Klasse F. Gropp) an der Flöte und erneut Fabian Knauer Couto am Klavier (Klasse S. Pontes). Sie verzauberten den Saal mit der verträumten „Petit Pastorale“ von Francine Aubin (1938–2016).
Der absolute Höhepunkt des Abends war für den krönenden Abschluss reserviert: Alma Dehne an der Viola (Klasse Frau Münzel) und K. Arndt am Klavier begeisterten das Publikum mit Robert Schumanns „Adagio und Allegro für Viola und Klavier“ op. 70. Ein tief emotionaler und technisch brillanter Vortrag, der das Konzert perfekt abrundete.
Wir danken allen Mitwirkenden, Lehrkräften und Helfern vor und hinter der Bühne für dieses wunderbare Konzert und wünschen allen erholsame Sommerferien!

