Delegation aus Erfurt in der argentinischen Partnerstadt Tucuman

Geänderte Öffnungszeiten der Alten Synagoge während des Ausstellungsaufbaus



Seit Mittwoch hält sich eine Expertendelegation aus Erfurt in der argentinischen Partnerstadt San Miguel de Tucumán auf. Es ist der Gegenbesuch zum Fachleutebesuch aus Tucumán im Mai dieses Jahres.

Im Rahmen des Programmes “Global Nachhaltige Kommune” unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit Städte, um nachhaltige Lösungen für aktuelle Umweltprobleme zu finden. Wichtige Themen für Tucumán sind Fragen der Abfallentsorgung und Deponierung. Insbesondere Fragen der Deponie-Sickerwasserbehandlung und -entsorgung drängen. Dazu gab es Ortstermine auf der Abfallumladestation und der regionalen Deponie.

Der im September wiedergewählte Oberbürgermeister Germán Alfaro betonte gegenüber den Erfurtern seinen besonderen Stolz, dass Tucumán die erste Stadt Argentiniens mit einer kommunalen CO2 –Bilanz ist. Hierauf aufbauend sollen Projekte zur Verbesserung der Umwelt und der wirtschaftlichen Entwicklung erarbeitet werden. Zum Thema Photovoltaik gab es schon erste Absprachen. Auch in den nächsten Tagen wird es weitere intensive Gespräche vor Ort geben. Dazu gehören auch die Erfahrungen der Argentinier mit Straßenbäumen, wie dem Amberbaum, der auch in Erfurt derzeit als neue Baumart im Fokus weiterer Untersuchungen steht. Trotz dichter Bebauung und sehr enger Straßenzüge verfolgt Tucumán ein ehrgeiziges Straßenbaumprogramm. Dem Oberbürgermeister Alfaro war besonders aufgefallen, dass öffentliche Plätze in Erfurt wesentlich zurückhaltender mit Bäumen begrünt sind. Er regte an, dem Beispiel Tucumáns zu folgen, wo die Plazas einen sehr dichten Bestand an Großbäumen aufweisen.



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