Der Schatz, den niemand sieht…


Die Alte Synagoge liegt im Dornröschenschlaf. Nur wenige verirren sich in die schmale Waagegasse in Erfurt. Weder Touristen noch Erfurter, die sich für die mittelalterliche Geschichte der Stadt an der Gera interessieren – denn das Museum ist geschlossen.

Und doch ist es anders als früher, als kaum einer ahnte, was sich hinter dem alten Kornspeicher verbarg, zu dem die Synagoge nach dem Judenpogrom von 1349 einst umgebaut wurde. Heute gehen die Leute aus ganz anderen Gründen daran vorüber. Nicht, weil man sie vergessen hat, sondern wegen des bundesweiten Lockdowns, der Museen, Galerien und andere Orte der Kultur zum intellektuellen Stillstand verurteilt. Die Ironie liegt im Auge des Betrachters, ebenso wie die besondere Tragik der Situation. Denn die Alte Synagoge beherbergt momentan einen ganz besonderen, geradezu unerhörten Schatz.



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