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Nach dem Abgang von Rica Maase, ist Schwarz-Weiß Erfurt auf dem Transfermarkt fündig geworden. Die Position der Diagonal-Angreiferin wird in der Saison 2022/23 von Raquel Montoro besetzt.

Erfurts Trainer, Konstantin Bitter, spricht neben Deutsch fließend Russisch, Englisch und Italienisch. Gut möglich, dass er sein Repertoire zur kommenden Saison erweitert. Denn erstmals wird eine Spanierin für die Thüringerinnen auf Punktejagd gehen. „Jung, dynamisch, ehrgeizig und trotz jungen Alters vielleicht auch ein stückweit erfahren“, war das Anforderungsprofil, das Konstantin Bitter für die Hauptangriffsposition beschreibt und in der 19-jährigen spanischen Nationalspielerin erfüllt sieht.

Die in Cordoba geborene Montoro spielte zuletzt für CV Gran Canaria, wurde 2021 Spanischer Meister und in diesem Jahr Vizemeister. Sowohl im CEV-Cup mit ihrem Verein als auch mit der Nationalmannschaft sammelte die 1,81m große Angreiferin schon reichlich internationale Erfahrung, so auch bei der Europameisterschaft im letzten Jahr, als sie auf das deutsche Team traf. Die Spielerin selbst sieht den richtigen Zeitpunkt, sich jetzt in einer stärkeren Liga zu beweisen: „Ich freue mich auf Erfurt, das ambitionierte Projekt, das neue Team und kann es kaum erwarten, auf dem Feld zu stehen.“

Teammanager Yves Wangemann sieht in der Verpflichtung von Raquel Montoro auch eine Bestätigung der Arbeit des Erfurter Bundesligisten in der vergangenen Saison. „Dass ein so großes spanisches Talent zu uns nach Erfurt kommt, um ihren Weg der Ausbildung als Volleyballerin hier weiterzugehen, spricht für uns als Standort und die Qualität des Trainers“, freut er sich über den eingefädelten Deal mit der vom europäischen Verband (CEV) als eine der Newcomerinnen des Kontinents eingeschätzten Spielerinnen.StS

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