Neu aufgenommen wurde eine Voliere für australische Eisvögel, die auch Kookaburras oder „Lachender Hans” genannt werden. Sie erhalten neben dem Känguruland ein artgerechtes Zuhause im Wert von 50.000 Euro, in der auch Enten vom fünften Kontinent leben werden.

„Dank unserer Spender und Sponsoren können wir dem Zoopark wirksam unter die Arme greifen”, betonte Vereinsvorsitzender Dietmar Schumacher. Ihn freut besonders das vielfältige Vereinsleben, das eine wachsende Resonanz verzeichnet. Besonders beliebt seien die traditionellen Zoovorträge und die gemeinsamen Ausflüge, von denen es in diesem Jahr erstmals drei gibt: nach München, Halle und Kranichfeld.

Derzeit lernen die Zooparkfreunde auch, was es heißt, Geduld zu haben. Seit Monaten bangen sie um das Schicksal der kleinen Giraffe. Zoodirektor Dr. Thomas Kölpin konnte zwar Fortschritte im Heilungsprozess vermelden, musste aber darauf hinweisen, dass eine Rückkehr noch Monate dauern könne und weiterhin Risiken bestünden. Um die Behandlungskosten in Leipzig abzufedern, bittet der Verein deshalb um Spenden auf das Konto 130128 597 bei der Sparkasse Mittelthüringen (BLZ 820 51 000).

Höhepunkt der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Christa Weise, die allererste Tierpatin und engagierte Zooparkfreundin. „Sie hat die Tiere auf dem Roten Berg in ihr großes Herz geschlossen”, sagte Dietmar Schumacher. Ihr unermüdliches Wirken für den Zoopark wirke als echtes Vorbild. Christa Weise trat bereits am 17. Juni 1993, wenige Tage nach dessen Gründung, dem Förderverein bei. Seither ist sie mindestens einmal pro Woche auf dem Roten Berg, meist auf dem Axmannschen Hof, wo sie sich insbesondere um die Steinbacher Kampfgänse und die Minishetlandponys kümmert. Stets bringt sie den Tieren Futter mit – und gehört mittlerweile so fest zum Roten Berg wie eine Mitarbeiterin.