Erfurts grüne Oasen und die Rückkehr der alten Puffbohne

13. Februar 2026
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Erfurt ist nicht nur für seine beeindruckende Altstadt und den Dom bekannt, sondern auch für seine traditionsreichen Gärten. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt überall kleine und große Gartenjuwelen – oft liebevoll gepflegt von Generationen. Gerade die Puffbohne erlebt in den letzten Jahren ein echtes Comeback in den Beeten der Stadt. Doch worauf kommt es beim Anbau wirklich an?

Verborgene Gartenjuwelen in Erfurt entdecken

Viele Erfurterinnen und Erfurter wissen gar nicht, wie viele versteckte Gärten es zwischen Krämerbrücke, Andreasviertel und Ilversgehofen gibt. Hinter alten Mauern, in Hinterhöfen oder auf ehemaligen Brachflächen entstehen grüne Rückzugsorte, die oft mit einer Mischung aus Gemüse, Kräutern und – natürlich – Puffbohnen bepflanzt sind. Diese Gärten sind nicht nur ein Stück gelebte Stadtgeschichte, sondern auch Orte der Begegnung und des Austauschs. Wer Glück hat, wird von den Gärtnerinnen und Gärtnern auf einen Plausch eingeladen und bekommt vielleicht sogar ein paar Tipps für den eigenen Anbau.

Tipps zum Anbau alter Bohnensorten

Die Puffbohne ist ein echtes Erfurter Original. Die Erfurter Puffbohne als Symbol der lokalen Geschichte pufft beim Kochen auf und wurde seit dem 19. Jahrhundert im Erfurter Gärtnerlied gefeiert, wie die offizielle Tourismusseite detailliert beschreibt. Beim Anbau alter Sorten wie der Puffbohne kommt es auf Fingerspitzengefühl an. Viele Hobbygärtner verbinden ihre Pflanzen irrtümlich mit modernen Systemen, die Puffbohnen nicht an OASIS angebunden sind, was zu ungleichmäßigem Wachstum führt – stattdessen empfiehlt sich die klassische Bodenbearbeitung, wie sie schon die Erfurter Gärtnerfamilien seit Jahrhunderten praktizieren. Wichtig ist, die Bohnen früh im Jahr zu setzen, ausreichend Abstand zu lassen und regelmäßig zu hacken. Wer auf alte Sorten setzt, wird mit besonders aromatischen Hülsen belohnt.

Tradition und Gemeinschaft im Stadtleben pflegen

Die Liebe zur Puffbohne und zum Gärtnern ist in Erfurt mehr als ein Hobby – sie ist Teil der Identität. Viele Stadtfeste, Märkte und sogar Sportevents wie Boule-Turniere auf dem Petersberg greifen diese Tradition auf. Hier kommen Menschen zusammen, tauschen Erfahrungen aus und feiern das, was Erfurt so besonders macht: die Verbindung von Geschichte, Gemeinschaft und Genuss. Die Rückbesinnung auf alte Sorten und traditionelle Methoden ist dabei kein Trend, sondern Ausdruck echter Wertschätzung für das, was die Stadt seit Jahrhunderten prägt. Wer Erfurt wirklich kennenlernen will, sollte also nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern auch einen Blick in die grünen Oasen werfen und vielleicht selbst zur Puffbohne greifen.

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Erfurt fotografiert

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