Zum ersten Mal arbeiten das Theater Erfurt und das Thüringer Staatsballett der Theater & Philharmonie Thüringen für eine Produktion zusammen. Im Ergebnis kommt das Ballett Giselle am 10. November in Erfurt auf die Bühne im Großen Haus. Geras Ballettdirektorin Silvana Schröder inszeniert die Geschichte mit der Musik von Adolphe Adam als perfekte Illusion und das Tanzen als einen Prozess der Selbstentfaltung: In Giselles entrückter Welt ist alles verdreht. Sie ist einsam, sehnsüchtig nach Liebe und tanzt sich voller Leidenschaft in ihre Träume hinein. Die Grenzen von Realität und Vorstellung, von Wahrheit und Täuschung verschwimmen. Im Großen Haus musiziert das Philharmonische Orchester Erfurt unter Leitung von Takahiro Nagasaki. Bühnenbild und Kostüme sind von Verena Hemmerlein. Die Geraer Premiere von Giselle mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera wird am 25. Januar 2019 die Ballettfestwoche eröffnen – ebenfalls unter der musikalischen Leitung von Takahiro Nagasaki.

Thüringens Kulturminister Benjamin Hoff würdigte die Koproduktion im aktuellen Erfurter Theatermagazin „PROspekt“ mit den Worten: „Das ist ein bedeutender Schritt. Erfurt und Weimar verfügen aufgrund früherer Strukturentscheidungen leider über keine eigenen Tanzsparten. Gemeinsame Produktionen können hier helfen, dass auch in der Mitte Thüringens Ballett und Tanztheater vor Ort erlebbar werden.“

Karten unter 22 33 155 oder auf www.theater-erfurt.de

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