Erstmals praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher durch die Landeshauptstadt

Erstmals praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher durch die Landeshauptstadt



48 Ausbildungsverhältnisse wurden durch die Stadtverwaltung Erfurt zum 1. August 2019 neu begründet. Darunter waren erstmals sechs Auszubildende, die in Umsetzung des Bundesprogramms „Fachkräfteoffensive“ sowie durch das Landesprogramm „Praxisintegrierte Ausbildung zur Staatlich anerkannten Erzieherin und zum Staatlich anerkannten Erzieher in Thüringen“ ihre Ausbildung beginnen konnten.

Foto: Bürgermeisterin Anke Hofmann-Domke mit den neuen Auszubildenden als Erzieher/in in der Stadtverwaltung Erfurt
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Gut ausgebildete und ebenso motivierte Fachkräfte in ausreichend hoher Zahl sind das A und O für eine gute Kinderbetreuung. Deshalb freute sich Erfurts Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Anke Hofmann-Domke ganz besonders, erstmals Ausbildungsverträge für diese Berufsgruppe übergeben zu können.

„Wer mehr Qualität und Kapazität in Kitas will, muss für gutes und ausreichendes Personal sorgen. Dafür brauchen wir bessere Rahmenbedingungen: eine praxisorientierte Ausbildung, die vergütet wird und für die man kein Schulgeld mitbringen muss, wie es bisher gängige Praxis war und zum Teil noch ist“, so die Bürgermeisterin.

Neben der Verbesserung der Ausbildung plant der Freistaat verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Betreuungsqualität, den Ausbau der Beitragsfreiheit und unterstützt die Stadt bei Investitionen in den Neu- und Ausbau der vorhandenen Einrichtungen. Das städtische Programm zur Erhaltung und zum Ausbau von Betreuungsangeboten in Kindertageseinrichtung wird derzeit erarbeitet. Da helfen die in Aussicht gestellten 3,085 Mio. Euro Bundesmittel sowie die Landesmittel für kommunale Investitionen in Höhe von 1,026 Mio. Euro erheblich weiter.



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