Nach nur einem Jahr als Trainer beim Volleyball-Bundesligisten Schwarz-Weiß Erfurt verlässt Florian Völker die Thüringer Landeshauptstadt wieder. Wie Präsident Michael Panse bekannt gab, geschieht das ausschließlich auf Wunsch des Coaches. „Florian Völker ist Anfang Februar an uns herangetreten und hat uns um Freigabe gebeten. Er hat ein lukratives Angebot erhalten, wo er den nächsten Schritt in seine Trainerkarriere gehen kann, was er unbedingt annehmen wollte. Schweren Herzens haben wir uns – nach eingehender Beratung im Vorstand – entschieden, Florian ziehen zu lassen und ihm keine Steine in den Weg zu legen. Er hat mit der Mannschaft eine erfolgreiche Saison gespielt und die Ziele, attraktiven Volleyball zu zeigen und den sportlichen Klassenerhalt zu schaffen, erreicht. Gerne hätten wir mit ihm weiter gearbeitet. Wir sind ihm, seinem Trainerteam und der Mannschaft zu großem Dank für das Geleistete verpflichtet. Wir wünschen Florian für seine nächste Trainerstation alles Gute“, so Michael Panse, nachdem auch die Mannschaft von der überraschenden Personalie informiert wurde.

Mit den Worten: „Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, Helfern und Fans von Schwarz-Weiß Erfurt für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison bedanken. Ich wünsche dem Verein und den vielen engagierten Helfern für die Zukunft alles Gute“, blickt Völker auf seine erste Station als verantwortlicher Erstligatrainer zurück.

Erfurts Präsident teilte mit, dass die Suche nach einem neuen Trainer bereits fortgeschritten ist. „Wir sind in guten Gesprächen mit einem potenziellen Nachfolger und hoffen, zeitnah den Trainer für die kommende Saison präsentieren zu können. Schließlich gilt es, eine neue Mannschaft für die nächste Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga zusammenzustellen, da einige Spielerinnen ebenfalls nicht mehr für Schwarz-Weiß Erfurt auflaufen werden.“



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