Gäste aus Indien, Polen, Slowenien und den USA diskutierten an der Fachhochschule Erfurt

Internationale Tagung

Am 1. und 2. Juni 2018 fand an der Fachhochschule Erfurt eine internationale studentische Tagung zum Thema „Wie neutral darf Soziale Arbeit sein?“ statt.
Erfurter Studierende und Wissenschaftler*innen der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften diskutierten mit Gästen aus Indien, Polen, Slowenien und den USA, wie mit autoritären Entwicklungen weltweit aus Sicht der Sozialen Arbeit umzugehen ist.

Die über 40 Mitwirkenden konnten trotz unterschiedlicher Herkunft herausarbeiten, wie sich nationalistische Töne in Indien, populistische Entwicklungen in Deutschland und den USA auf den Alltag gerade von besonders verletzlichen Menschen wie etwa religiösen oder kulturellen Minderheiten auswirken.
Mit großen Enthusiasmus brachten sich die Studierenden ein, als es um eine Positionierung ging, ob sich Soziale Arbeit aus politischen Entwicklungen heraushalten kann und darf oder ob es nicht Auftrag ist, sich politisch gerade für die Menschen einzubringen, deren Interessen schnell unter den Tisch fallen.

Die beiden Veranstalter Professorin Dr. Christine Rehklau und Professor Dr. Jörg Fischer von der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt zeigten sich über die hohe Resonanz erfreut.
Für den Masterstudiengang Internationale Soziale Arbeit ist diese Veranstaltung ein wichtiger Baustein in der Vernetzung mit anderen Hochschulen zur Kooperation in Lehre und Forschung.

Foto (Mirjam Tetzel): Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der studentischen Tagung in Erfurt.

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