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22.12.2021 Volleyball Bundesliga Schwarz-Weiß Erfurt vs. NawaRo Straubing; Riethsporthalle Erfurt;

Schwarz-Weiß Erfurt hat drei Big-Points im Kellerduell gegen NawaRo Straubing in heimischer Halle eingesammelt. Mit 3:0 (20, 19, 17) feierten die Thüringerinnen ihren zweiten Saisonsieg.

Die Erleichterung der gastgebenden Damen inklusive ihres Trainerteams entlud sich in einem großen Jubelschrei, als „Maggi“ Speaks den letzten Angriff der Gäste im Block herunterpflückte. Es war das lang ersehnte Erfolgserlebnis, auf das die Erfurterinnen hingearbeitet hatten. Rückschläge durch Krankheiten und Verletzungen, letztendlich noch die Zwangspause nach Coronainfektionen im Team, hatten den SWE-Damen in der zu Ende gehenden Hinrunde immer wieder Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Aber auch bei den Gästen ist die Verletztenliste lang. Nur neun Spielerinnen saßen im NawaRo-Bus, was diesen in Qualität und Quantität Grenzen setzte. Schwarz-Weiß Erfurt wusste das für sich zu nutzen, obwohl es in den ersten beiden Sätzen ein zähes Ringen beider Teams war. Dass das Nervenkostüm auf beiden Seiten infolge der Tabellenkonstellation dünn war, war nicht nur auf dem Spielfeld sichtbar. Auch beide Trainer verstrickten sich im Spielverlauf immer wieder in Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann. Am Ende des eng umkämpften Auftaktsatzes hatten die Erfurterinnen diesmal den längeren Atem und Erfurts beste Angreiferin, Rica Maase, hämmerte den Ball zum 25:20 in die gegnerische Spielfeldhälfte.

22.12.2021 Volleyball Bundesliga Schwarz-Weiß Erfurt vs. NawaRo Straubing; Riethsporthalle Erfurt

Sie war es auch, die dem Erfurter Spiel ihren Stempel aufdrückte. Letztendlich 21 Punkte in drei Sätzen steuerte Rica Maase zum Erfolg bei, ohne dabei einen Fehler zu machen. 73% Angriffsquote waren ein starker Wert der 22-Jährigen. Dass sie nicht zur MVP gekürt wurde lag auch daran, dass „Maggie“ Speaks mit einem variablen und schwer ausrechenbaren Zuspiel ihre Angreiferinnen immer wieder stark in Szene setzte und diese zu einer 50%-Erfolgsquote trieb.

Bevor jedoch das Pendel zu Gunsten der Gastgeberinnen ausschlug, mussten sie auch im zweiten Satz den Widerstand der NawaRo-Damen brechen. Im besseren Satzfinish band SWE den Sack zum 25:19 zu. Der letzte Satz war dagegen nervenschonender aus Erfurter Sicht. Schnell enteilten sie auf einen beruhigenden 16:5-Vorsprung, der gegen Satzende nach einigen etwas Unruhe ins Spiel bringenden Wechseln leicht dahinschmolz. Doch dann griff Erfurts MVP mit ihrem vierten Blockpunkt ein letztes Mal entscheidend zu.

Viel Zeit zum Auskosten des Sieges bleibt den Schwarz-Weiß-Damen allerdings nicht. Bereits am kommenden Dienstag ist der Aufsteiger VC Neuwied zu Gast. Dann soll der dritte Sieg auf dem Fuß folgen, mit dem die Bitter-Schützlinge einen erfolgreichen Jahresausklang feiern möchten. StS. Fotos: Sebastian Schmidt

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