Letztmalig zwei öffentliche Führungen im Rahmen der Sonderausstellung zu Paul Schäfer

Letztmalig zwei öffentliche Führungen im Rahmen der Sonderausstellung zu Paul Schäfer



Zum Abschluss der Sonderausstellung „Die zwei Tode des Paul Schäfer“ gibt es am Samstag, dem 13. April, um 15:00 Uhr letztmalig die Gelegenheit, an der Stadtteilführung „Der Kommunist Paul Schäfer und das Arbeiterquartier im Erfurter Norden“ teilzunehmen. Die letzte öffentliche Führung im Erinnerungsort Topf & Söhne findet am Sonntag, dem 14. April, um 15:30 Uhr statt.

Foto: Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus von Paul Schäfer
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Die Stadtteilführung am Samstag zeigt die historischen Orte an denen Paul Schäfer wirkte und bettet seine wechselvolle Biografie in die Sozial- und Bewegungsgeschichte des städtischen Arbeiterquartiers Ilversgehofen ein.

Stationen sind das „Tivoli“ als Arbeiterkulturzentrum, der Gründungsort der KPD, das Büro der KPD-Zeitung „Das Rote Echo“, die letzte Erfurter Wohnung von Paul Schäfer und die erste Lebensmittelvergabe der Internationalen Arbeiterhilfe. Die Führung beginnt am Tivoli, Magdeburger Allee /Ecke Bebelstraße und endet im Schobersmühlenweg.

Die Führung durch die Sonderausstellung im Erinnerungsort Topf & Söhne am Sonntag beschäftigt sich mit dem wechselvollen Lebensweg von Paul Schäfer. Zu sehen sind zahlreiche historische Dokumente – darunter bisher nicht zugängliche Quellen aus Moskauer Archiven. Treffpunkt ist die Sonderausstellung im zweiten Obergeschoss.

Die Lebensgeschichte und der frühe Tod des Erfurter Schuharbeiters und Kommunisten Paul Schäfer stehen exemplarisch für große Themen des 20. Jahrhunderts: die revolutionären Utopien an seinem Beginn, dann die Repression von zwei Diktaturen, des Nationalsozialismus und des Stalinismus, und später die Geschichtspolitik der DDR mit der falschen Legende vom Spanienkämpfer.

Die Führungen und die Ausstellung können kostenfrei besucht werden.



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