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Für Schwarz-Weiß Erfurt steht am Samstag die nächste knüppelharte Aufgabe auf dem Programm. Um 19.30 Uhr treten die SWE-Damen beim immer noch amtierenden Deutschen Meister, Allianz MTV Stuttgart, an.

Nach Vilsbiburg, Schwerin und Dresden hat Schlusslicht Schwarz-Weiß Erfurt nun das nächste Mitglied der Top-4-Mannschaften in Serie vor der Brust. Wegen der im letzten Jahr abgebrochenen Saison, sind die Stuttgarterinnen immer noch der amtierende Deutsche Meister. Und sie liegen mit drei Punkten Rückstand weiter in Schlagdistanz zum Ersten Dresdner SC, den sie in der Hauptrunde noch in heimischer Halle empfangen. Es besteht, trotz der 0:3-Niederlage am Mittwoch bei stark aufspielenden Potsdamerinnen, also weiterhin die Möglichkeit, den für die Play-offs vorteilhaften Platz an der Sonne noch zu erreichen. Dafür dürfen sich die Spielerinnen von Trainer Tore Aleksandersen aber keine Ausrutscher in den verbleibenden vier Heimspielen leisten. Schon gar nicht, wenn der mit lediglich zwei Siegen Tabellenletzte in die Scharrena kommt.

Im Hinspiel ließen die MTV-Damen einen Satz in der Riethsporthalle liegen, was sich in heimischer Umgebung sicher nicht wiederholen sollte, denn auch das Satzverhältnis könnte am Ende der Hinrunde entscheiden. Die Qualität besitzen die Schwaben, um der klaren Favoritenrolle gerecht zu werden. Selbst auf der Bank sitzen Spielerinnen, die bei den Thüringerinnen locker im Stammsechser spielen würden. Allerdings klaffen auch in den finanziellen Möglichkeiten große Unterschiede der beiden Kontrahenten vom Samstag.

Erfurt, dass auf Mittelblockerin Sabrina Krause, die sich im Training eine Bänderverletzung im Fußgelenk zuzog, verzichten muss, wird sich aber nicht brav in sein Schicksal fügen. Denn sie haben – wie in den vorangegangenen Partien – rein gar nichts zu verlieren. Im Wissen darum, wollen es die Schwarz-Weiß-Damen dem klaren Favoriten so schwer wie möglich machen.

Das Spiel wird wie gewohnt im kostenlosen Livestream auf sporttotal.tv übertragen.
StS, Fotos: Sebastian Schmidt

Der Beitrag Nächster Gegner aus den Top Four erschien zuerst auf Schwarz-Weiß-Erfurt.

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