Studie begleitet Qualifizierungsmaßnahme

Wie wirken sich Fort- und Weiterbildungen auf das Selbstverständnis und die Beratungspraxis von Fachberater*innen in Kindertagesstätten aus?

Die Fachrichtung „Bildung und Erziehung von Kindern“ an der Fachhochschule Erfurt ist unter der Leitung von Vertretungsprofessorin Dr. Katja Ludwig an einem Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Grundlagenschulung „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ auf das professionelle Selbstverständnis der Fachberater*innen für Kindertagesstätten beteiligt.

Im Rahmen der fünfzehntägigen Qualifizierungsmaßnahme für AWO-Fachberater*innen werden in der Studie die Auswirkungen untersucht. Darüber hinaus werden Anforderungen von Qualifizierungsangeboten eruiert. Datengrundlage sind Tagebucheinträge, die im Zuge der Schulung entstehen, und Gruppendiskussionen.

Die Fachberater*innen nehmen bei Veränderungsprozessen in Kindertagesstätten eine zentrale Rolle ein. Durch eine kontinuierliche, prozesshafte und bedarfsorientierte Begleitung tragen sie dazu bei, neue Entwicklungen und Ansätze wie vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung im Bereich der frühkindlichen Pädagogik zu bewerten, zu unterstützen und in die Kita-Praxis zu implementieren. Um diese Herausforderungen professionell zu bewältigen, nehmen Fort- und Weiterbildungen eine zentrale Rolle ein.

Die Studie wird von der Fachrichtung Bildung und Erziehung von Kindern an der Fachhochschule Erfurt wissenschaftlich begleitet und in Kooperation mit dem AWO Bildungswerk Thüringen gGmbH durchgeführt, welches die Projektleitung und -trägerschaft übernimmt.

Bis Mitte Dezember 2018 werden die relevanten Daten erhoben, im Mai 2019 ist dann mit einer Veröffentlichung der Studienergebnisse zu rechnen.

Ansprechpartnerinnen:

Vertretungsprofessorin Dr. Katja Ludwig, 

Fachrichtung Bildung und Erziehung von Kindern, E-Mail: katja.ludwig@fh-erfurt.de

Steffi Lange,

Geschäftsführerin des AWO Bildungswerkes Thüringen gGmbH, E-Mail: steffi.lange@awo-thueringen.de 

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