Tipps für Schulkinder: Auf den Lerntyp kommt es an

Kinder sind von Natur aus wissbegierig. Schlechte Lerner gibt es nicht, solange Eltern und Lehrer den Lernstoff unter Berücksichtigung des Lerntypen vermitteln. Jede Lernerfahrung erfolgt über die Sinne. Welcher Sinn dabei bevorzugt wird, unterscheidet sich von Person zu Person.

Haptische Lerner lernen durch Bewegung

Können Kinder beim Lernen nicht lange auf der Stelle sitzen, wird ihre motorische Unruhe oftmals als Zeichen für fehlende Lust am Lernstoff interpretiert. Tatsächlich gehören sie unter Umständen einfach bloß dem haptischen Lerntypen an, der an Lernprozessen aktiv beteiligt sein muss. Learning by Doing lautet das Motto dieser Lerner. Am liebsten machen sie mit den Stoffen selbst Erfahrungen, so beispielsweise bei Experimenten oder anderen praktischen Tätigkeiten. Geht es im Unterricht gerade um die Sinneswahrnehmungen von Tieren, merken sie sich durch reines Zuhören nichts. Sie müssen selbst durch die Augen von Tieren blicken, um einen Lerneffekt zu erleben. Unter anderem zu diesem Zweck hat Lensbest – Spezialist für den Online-Versand von Brillen und Kontaktlinsen – ein interaktives Tool entwickelt, das aufzeigt, wie eine Reihe von Lebewesen die Welt sieht. Als Experte für die menschliche Sehkraft hat Lensbest es sich zur Aufgabe gemacht, nun auch herauszufinden, wie Tiere aufgrund ihrer visuellen Fähigkeiten die Umwelt im Unterschied zu uns Menschen wahrnehmen. Um die Allgegenwart der biologischen Vielfalt auch im Alltag hervorzuheben, umfasst das Tool drei verschiedenen Umgebungen wahlweise aus der Perspektive von Hund, Katze, Biene oder Schnecke. Jede optische Auswahl enthüllt die mannigfaltige Art und Weise, auf die verschiedene Spezies die Realität über Formen und Farben erfassen. Zusätzliche Fakten in Bezug auf die Sehfähigkeiten jedes einzelnen Tieres werden ebenfalls zur Verfügung gestellt und helfen sowohl Kindern als auch Erwachsenen, ein Bewusstsein für die unglaubliche Wahrnehmungsvielfalt der Tiere zu erlangen. Gerade für haptische, aber auch visuelle Lerntypen ist dieses Tool, was unter https://www.lensbest.de/wie-tiere-sehen/ zu finden ist, besonders gut. Zusätzlich eignen sich Rollenspiele und Gruppenaktivitäten sowie körperliche Bewegung während den Lerneinheiten. Um den haptischen Lerntypen gerecht zu werden, empfiehlt sich eine Mischung verschiedener Ansätze – hauptsache interaktiv!

Reden und Mitschreiben funktioniert für kommunikative Lerner

Anders als der haptische Lerner lernt der kommunikative Typ am besten durch Gespräche. Lerntypen dieser Art stellen zum Stoff gerne Fragen, lassen sich darüber ausfragen oder präsentieren das Gelernte. Weil kindliches Lernverhalten seit Jahren im Mittelpunkt der Forschung steht, haben sich für den kommunikativen Typen längst eigene Lernkonzepte entwickelt: so beispielsweise das Lernen durch Lehren, bei dem Kinder sich Stoff aneignen, indem sie andere darin unterrichten.

Visuelle Typen lernen, was sie sehen

Kaum ein Lerntyp ist so bekannt wie der visuelle Lerner, der sich Stoff am liebsten in Form von Bildern, Mindmaps oder anderen Grafiken aneignet. Auch Lesen und Mitschreiben hilft diesem Lerntypen, weil er die Inhalte ab sofort Wort für Wort auf seinen Unterlagen sieht. Unordnung können visuelle Lerner nicht leiden, weil Chaos ihre Augen verwirrt. Gut geeignet sind für sie dagegen Videos und mentale Bilder. Auch mit Social Media können visuelle Typen Erfolge erzielen: so erst kürzlich durch einen Jungen belegt, der mit Instagram zum Einser-Schüler wurde.

Auditive Lerner hören gerne zu

Ob sie beim Lernen Selbstgespräche führen, sich Inhalte von anderen erzählen lassen oder Kassetten anhören: Auditive Lerntypen brauchen Ton, um sich Stoff zu merken. Umgebungsgeräusche lenken sie vom Lerninhalt ab, wodurch sie im Umfeld größerer Gruppen wenig Lerneffekt erzielen. Am effektivsten sind für diese Typen Sprüche, Reime und andere Eselsbrücken, die auf der auditiven Wahrnehmung beruhen.

Reintypen sind eine Seltenheit

In den meisten Fällen sind Kinder Mischtypen und bevorzugen beim Lernen mehrere Sinne. Trotzdem lohnt sich für Eltern ein Test, der ihnen Aufschluss über das effektivste Lernverhalten gibt. Wer die bevorzugten Sinneskanäle seiner Kinder kennt, kann sie im Lernstress besser unterstützen.

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