Trotz Niederlage gut gekämpft | Schwarz-Weiß-Erfurt


Schwarz-Weiß Erfurt hat das letzte Heimspiel der Saison 2018/19 gegen den USC Münster mit 1:3 verloren. Es war die neunte Niederlage mit diesem Ergebnis in der laufenden Serie, wofür man sich zwar nichts kaufen kann, aber die wiederum zeigte, dass für den Absteiger mehr drin gewesen wäre.

1167 Zuschauer, der zweitbeste Besuch in dieser Saison, pilgerten zum letzten Heimauftritt in die Riethsporthalle im Erfurter Norden, obwohl die SWE-Damen bereits als Absteiger feststanden. Und die Gastgeberinnen wollten sich würdig von ihrem treuen und leidgeplagten Publikum verabschieden. Doch im Auftaktsatz konnten sie eine gewisse Nervosität nicht ablegen. Unsicher in der Annahme und fehlerbehaftet im Angriff, mussten sie dem Fünften den Satz mit 11:25 überlassen. Im zweiten Durchgang, in dem Trainer Jonas Kronseder Tess Rountree für Canace Finley auf die Diagonal-Angreiferin-Position beorderte, kam die SWE-Mannschaft richtig in Schwung und erzwang den Satzausgleich (25:20). Doch nach der 10-Minuten-Pause waren die Gäste, die unbedingt drei Punkte für eine bestmögliche Play-off-Platzierung mit ins Münsterland nehmen wollten, wieder am Zug. Druckvoll im Aufschlag und Angriff setzten sie sich klar mit 25:17 durch. Auch im vierten Satz gaben die Unabhängigen den Ton an und führten stetig, ohne die wacker kämpfenden Erfurterinnen abhängen zu können. Diese bissen sich fest, kamen immer wieder zum Ausgleich, ohne jedoch den Spieß herumdrehen zu können. Zwei Mal gelang es den Erfurterinnen noch, den Matchball der Gäste abzuwehren, im dritten Versuch durfte der USC mit seinem mitgereisten Anhang dann endlich jubeln – über drei wichtige, aber schwer erkämpfte Punkte (25:27).

Für das SWE Volleyteam geht es zum Abschluss am kommenden Samstag nach Vilsbiburg, wo man erneut ohne Druck antreten kann, bevor eine unterm Strich wider Erwarten enttäuschende Saison beendet ist. (StS)



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