Wartehäuschen für Ersatzhaltestellen

Wartehäuschen

Wenn gebaut wird, muss meist improvisiert werden, um die Beeinträchtigungen zu minimieren. In Azmannsdorf und in Schwerborn laufen gerade größere Baumaßnahmen, die auch noch einige Monate andauern.

Von Azmannsdorf bis zur Bahnbrücke in Richtung Vieselbach entsteht gerade ein weiteres Teilstück des Radfernweges „Thüringer Städtekette“. Südlich der vorhandenen Straße entsteht auf einer Länge von 590 Metern ein 2,50 Meter breiter Geh- und Radweg. Da der Bus während der Bauzeit die Haltestelle im Ortszentrum von Azmannsdorf nicht anfahren kann, wurde am Ortseingang eine Ersatzhaltestelle errichtet.

In Schwerborn werden die Abwasserkanäle erneuert und alle Grundstücke, die bis heute noch eigene Klär- oder Absetzgruben haben, erhalten einen Anschluss an das öffentliche Kanalnetz. In diesem Zusammenhang sollen die Straßen grundhaft und die Trinkwasserversorgung, das Strom- und Gasnetz sowie die Telekommunikationsanlagen nach Bedarf erneuert oder ausgebaut werden. Für den Zeitraum der Bauarbeiten – immerhin 15 Monate – musste auch die Bushaltestelle verlegt werden.

„Um an beiden Ersatzhaltestellen niemanden sprichwörtlich ‚im Regen stehen zu lassen‘, werden wir zwei Wartehäuschen bei der EVAG mieten und in Azmannsdorf und Schwerborn aufstellen. Leider hat die EVAG nur zwei von diesen Wartehäuschen und somit können wir nur der Anfrage dieser beiden Ortsteilbürgermeister nachkommen“, so Alexander Reintjes, der Leiter des Tiefbau- und Verkehrsamtes.

In dieser Woche werden die Unterstände aufgestellt und bleiben den Fahrgästen der EVAG bis zum Ende des Bauvorhabens erhalten. Danach werden sie wohl an anderen Ersatzhaltestellen aufgestellt werden können.

Unser Foto zeigt das Wartehäuschen an der Ersatzhaltestelle in der Stotternheimer Chaussee in Schwerborn, das gestern aufgestellt wurde