Am Samstag reisen die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt nach Aachen zu den Ladies in Black. Um 18 Uhr bestreiten sie ihr zweites Auswärtsspiel nach einem spielfreien Wochenende.

„Wir werden alles reinwerfen, um was Zählbares mitzunehmen“, lautet die Devise von Trainer Dirk Sauermann für die Partie im westlichen Dreiländereck. Mit selbiger waren er und seine Mannschaft auch zum Saisonauftakt nach Straubing gereist. Nach gutem Start, gab es beim 1:3 aus Erfurter Sicht allerdings nichts aufs Punktekonto. Nun nehmen Kapitänin Michelle Petter & Co. einen erneuten Anlauf. Die Hürde ist allerdings hoch, vermutlich sogar noch etwas höher als in Niederbayern. „Aachen hat trotz der 2:3-Niederlage in der Vorwoche gegen Potsdam ein gutes Spiel gemacht“, weiß Sauermann um die Qualität der Gastgeberinnen. Nicht nur die erfahrene Achse Hindriksen-Krika-Poll nötigt ihm dabei Respekt ab.

„Aber wir fahren hin, um uns bestmöglich zu präsentieren und versuchen, den Aachenerinnen den Schneid abzukaufen“, gibt sich Erfurts Trainer zuversichtlich und kämpferisch. Das bisher einzige Spiel in Straubing wurde ausführlich ausgewertet und im Training der letzten beiden Wochen an den Baustellen gearbeitet. Dass coronabedingt die Aachener Halle entgegen sonstigen Verhältnissen nur spärlich gefüllt sein wird, sollte für die Gäste nicht von Nachteil sein. Doch Sauermann bedauert dies eher: „Gerade in Aachen herrscht immer eine tolle Atmosphäre, worauf sich Spielerinnen und Trainer freuen dürfen. Da ist es eigentlich schade, dass es momentan nicht so sein kann.“

Für die Erfurter Anhänger bleibt somit nur die Möglichkeit, das Spiel aus der Ferne zu verfolgen. Bei sporttotal.tv in bewegten Bildern mit Kommentar oder im Liveticker der VBL. StS

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