Weibliche B-Jugend erreicht das erste Saisonziel


Mit einem überaus deutlichen 43:26-Heimerfolg über den TSV Niederndodeleben erreichte unsere B-Jugend als Tabellenzweiter hinter dem HC Leipzig die Playoffs der Mitteldeutschen Oberliga. Damit konnte das erste Saisonziel der von Ruben Arnold verantworteten Mannschaft letztlich souverän verwirklicht werden.

Dabei hatte es gerade zu Beginn der Spielrunde im September und Oktober trotz einer zuvor hervorragenden Vorbereitungsphase noch mächtig geholpert, insbesondere die Heimniederlage gegen den HSV Magdeburg schmerzte doch sehr. Die darauf folgende Niederlage beim Favoriten HC Leipzig hingegen kam nicht ganz unerwartet. Seitdem ging es jedoch stetig bergauf.

Die zunächst überfordert wirkenden Gäste aus Niederndodeleben wurde in der ersten Halbzeit förmlich überrannt. Die Abwehr vor Torhüterin Gesime Dorzaj ging beherzt, aber nie unfair zur Sache. Ballgewinne und viele leichte Treffer waren die Folge. Während die Gäste immer wieder mit dem Schicksal haderten, eilte der THC im ICE-Tempo auf und davon. Beim 21:9 zur Halbzeit war die Partie bereits vorentschieden. Im zweiten Abschnitt wurde etwas zu lässig verteidigt, die letzte Konsequenz war nicht mehr im Spiel. Zwar gelangen noch immer fast in jedem Angriff ein eigenes Tor, mit der Abwehrarbeit durfte das Team jedoch nicht mehr zufrieden sein. „An dieser Konstanz gilt es nun zu arbeiten, denn die Gegner im weiteren Saisonverlauf werden nicht so einfach abzuschütteln sein.“ ergänzte Christian Roch, der seit dem vergangenen November als Leistungssportkoordinator und Trainer der 2. Mannschaft des Thüringer HC fungiert.

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hinten von links: Rhea Happel, Paula Oprea, Annabell Allstedt, Dana Krömer, Lena Schorch, Carina Eckermann, Lucy Gündel,
Jessica Bergander, Nele Weyh,
Arwen Rühl, Mario Goetze, Christian Roch, Ruben Arnold
vorn von links: Paula Büttner, Chiara Thorn, Gesime Dorzaj, Bettina Woike, Beverly Schwanethal, Clara Büttner
es fehlen: Emily Hagedorn, Greta Köster, Tatjana Rühl (Physio)

Das nächste Saisonziel ist nun das Erreichen des Finalspiels der Mitteldeutschen Meisterschaft, denn damit geht die Qualifikation für die weiterführende Deutsche Meisterschaft einher. Auf dem Weg dorthin muss ausgerechnet jener HSV Magdeburg in Hin- und Rückspiel besiegt werden, an dem man im Herbst noch gescheitert war. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun die Gelegenheit bekommen, diese Niederlage wieder gerade zu rücken und wir sind fest entschlossen, diese Chance zu nutzen.“ blickt Ruben Arnold dieser Aufgabe optimistisch entgegen.

Am 10. Februar wird das Hinspiel in Magdeburg stattfinden, das Rückspiel wird bereits am 16. Februar voraussichtlich in Bad Langensalza angepfiffen.

Bericht:  Christian Roch/THC



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