architektonisches Holzmodell mit verschiedenen Gebäuden



Auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes entsteht gerade das Wohnviertel Greifswalder Straße. Das rund vier Hektar große Areal ist aktuell das größte Stadterneuerungsprojekt der Landeshauptstadt. Die Brachflächen verwandeln sich in ein urbanes Wohnviertel, auf dem unter anderem ein Schulcampus errichtet wird. Wie dieser einmal aussehen könnte, dazu gibt es jetzt konkrete Vorstellungen.

Foto: Der Gewinnerentwurf von Pussert Kosch Architekten und RSP Freiraum GmbH Landschaftsarchitekten
Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Heute fand im Angermuseum die Preisverleihung für den Architekturwettbewerb statt.  Am 22. Juni tagte die Jury, in der auch die Stadtverwaltung Erfurt vertreten war. Im Ergebnis  wurden zwei Preisträger ausgewählt und drei Anerkennungen vergeben.

Der 1. Preis  geht nach Dresden an Pussert Kosch Architekten und RSP Freiraum GmbH Landschaftsarchitekten, der 2. Preis an Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH und KuBuS freiraumplanung GmbH & Co. KG aus Berlin.

Mit dem Entwurf geht die Stadt Erfurt die nächsten Planungsschritte  an. „Wir werden uns um die Bereitstellung notwendigen Finanzen und einen entsprechenden Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau, Umwelt, Klima und Verkehr kümmern, um mittelfristig das Vorhaben umzusetzen“,  erklärte Arne Ott, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement, das weitere Vorgehen. Seinem Amt oblag die Erarbeitung der Aufgabenstellung für die Wettbewerbsbetreuung, mit dieser wurde das Büro Wittenberg Architektur aus Weimar beauftragt.

Der Wettbewerb zum Schulneubau ist der dritte und letzte Wettbewerb auf dem ehemaligen Schlachthofgelände.  Ein erster Wettbewerb befasste sich mit der Errichtung eines Einzelhandelszentrum an der Ecke Greifswalder Straße – Leipziger Straße, der zweite Wettbewerb widmete sich dem Wohnungsbau in nördlicher Richtung.

Zur Teilnahme am Wettbewerb hatten sich 86 Büros gemeldet, 80 davon wurden zugelassen. Im Losverfahren wurden 20 Büros ermittelt und zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert. Sie erhielten im November 2020 die Auslobungsunter-lagen, 18 Arbeiten wurden eingereicht, zwei Büros hatten ihre Teilnahme abgesagt.

Die eingereichten Entwürfe können vom 2. bis 11. Juli im Angermuseum besichtigt werden.

Die weiteren Anerkennungen:

  • Anerkennung: Hoffmann.Seifert.Partner architekten ingenieure, Erfurt und freiraumpioniere landschaftsarchitekten, Weimar
  • Anerkennung: hks architekten GmbH, Erfurt und plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt
  • Anerkennung: agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren

Die Jury setzte sich zusammen aus:

  • Prof. Angela Mensing-de Jong, Architektin BDA, Dresden
  • Klaus-H. Petersen, Architekt BDA | Stadtplaner DASL, Lübeck
  • Susanne Wartzeck, Architektin BDA, Dipperz
  • Till Rehwaldt, Landschaftsarchitekt BDLA, Dresden
  • Andreas Reich, Architekt BDA, Weimar
  • Canan Rohde-Can, Architektin BDA, Dresden
  • Heike Roos, Landschaftsarchitektin BDLA, Stadtplanerin, Weimar



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