Woche der Wahrheit | Schwarz-Weiß-Erfurt


Am Mittwoch, 19.30 Uhr, kommt es in der Erfurter Riethsporthalle zum Aufeinandertreffen von Schwarz-Weiß Erfurt und NawaRo Straubing. Das erste von zwei Spielen in einer Woche, nach der die Thüringerinnen wissen, ob sie wirklich konkurrenzfähig sind.

Ein Punkt aus vier Spielen lautete die bisherige Bilanz der SWE-Damen. Allesamt gegen Konkurrenten, die man allgemein am Ende der Saison zum Teil weit vor ihnen erwarten darf. Insofern ist das bisherige Abschneiden okay, auch wenn aus Sicht von Trainer Florian Völker der eine oder andere Punkt mehr für seine Mannschaft möglich gewesen wäre. Letztes Beispiel war der mit 23:25 verlorene vierte Satz am vergangenen Samstag beim Dresdner SC. Wie schon beim Schweriner SC vermochten es seine Schützlinge nicht, die sich bietende Chance auf einen Tiebreak zu nutzen. Anerkennung gab es derweil genug für die bisherigen Auftritte der neu zusammengestellten Mannschaft.

Aber in dieser Woche muss das Punktekonto einiges an Zuwachs erfahren, wenn die Erfurterinnen nicht schon früh in der Saison unter größeren Erfolgsdruck geraten wollen. „Nach den Spielen gegen Straubing und am Sonntag in Wiesbaden wissen wir mehr“, ist auch der 28-Jährige gespannt, wie seine Mannschaft aus der Woche der Wahrheit gegen auf Augenhöhe gewähnte Gegner herauskommt. „Am Mittwoch erwarte ich einen richtigen und engen Fight. Das kann durchaus in den Tiebreak gehen“, spricht Florian Völker äußerst respektvoll vom kommenden Gegner. Diesen haben sich die Niederbayern nicht zuletzt durch den vor allem in der Deutlichkeit erzielten 3:0-Heimsieg gegen Suhl erarbeitet. Neben dem Zuspiel, wo Ex-Nationalspielerin Magdalena Gryka die Fäden zieht, sieht er auch das Spiel über die Außen bei den Gästen verbessert. „Ragni Knudsen und Julia Schäfer machen das richtig gut. Auch im Pokalspiel in Stuttgart hat Straubing richtig gut gespielt. Die Mannschaft scheint gut zu funktionieren.“

Sollte Halli Amaro, nach ihrer Trainingsverletzung (Finger ausgekugelt) in Dresden geschont, wieder rechtzeitig fit werden, kann Florian Völker auf seinen kompletten Kader bauen, was ihm einige taktische Varianten bietet. Auch in Dresden spielten die SWE-Damen in wechselnden Besetzungen, je nachdem, welcher Anzug gerade am besten passte. Bleibt zu hoffen, dass sich der Trend der bisherigen Spiele, erst einige Anlaufzeit zu brauchen bis die Schwarz-Weißen auf Touren gekommen sind, nicht fortsetzt. Es würde die ohnehin schwere Aufgabe nur zusätzlich erschweren.

Damit es auch am eher ungünstigen Wochenspieltag nicht an kräftiger Unterstützung fehlt, haben die Erfurter Verantwortlichen den Fans der Basketball Löwen und der Black Dragons vom Eishockey das Angebot unterbreitet, mit ihrer Eintrittskarte vom letzten Wochenende für den ermäßigten Eintritt von 6€ Zutritt zum so wichtigen Spiel am Mittwochabend zu erhalten. Unter dem Motto „Erfurter Vereine halten zusammen“ soll eine besonders breite Unterstützung den Schwarz-Weiß-Damen zuteilwerden. Sie können diese gut gebrauchen. (StS)



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