Kunstprojekt zum Erfurter Wassernetz – Ausstellung im Atrium der Stadtwerke

186 Lernenden der Integrierten Gesamtschule, des Heinrich-Hertz-Gymnasiums, der Friedrich-Schiller-Schule und der Gemeinschaftsschule am Nordpark arbeiteten kreativ in einem Kunstprojekt zum Thema Erfurter Wassernetz.

2016, im 140. Jahr der städtischen Wasserversorgung, initiierte die ThüWa ThüringenWasser GmbH zum Jubiläum ein Schülerkunstprojekt. Weil es ohne Theorie nicht geht, lernten die Teilnehmer bei einem Besuch in den Stadtwerken zuerst, wie das Wasser in die Erfurter Haushalte kam. Sie erfuhren von der verheerenden Choleraepidemie, die auf Grund unsauberen Wassers in Erfurt zu damaligen Zeit wütete und viele Opfer forderte. Sie beschäftigten sich mit den Beweggründen der Erfurter Stadtväter, das Wasser für Erfurt ab 1876 aus sauberen Vorkommen außerhalb der Stadt zu gewinnen und per Leitung in die Häuser zu bringen. Bei einem Besuch in den Stadtwerken informierten sich die Schüler über die moderne Wasserversorgung. 237.000 Einwohner nutzen heute das Erfurter Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Spülen, Baden… Eine wichtige Erkenntnis der Schüler: Wasser ist ein Teamprodukt. Für seine Qualität, die ständige Verfügbarkeit und einen wirtschaftlichen Betrieb der dafür notwendigen Anlagen sind viele Leute im Einsatz.

Den Kopf voller neuer Erkenntnisse und Erfahrungen machten sich die Schüler daran, das Thema künstlerisch umzusetzen. Unterstützt wurden sie dabei vom Team der Erfurter Kunst- und Designschule IMAGO. Dort probierten Sie Arbeitstechniken, Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten aus. Im Januar waren die letzten der teilnehmenden Klassen mit der künstlerischen Umsetzung ihrer Ideen beschäftigt. Aus dem entstandenen Fundus aller 186 Teilnehmer wurde eine Auswahl getroffen und als Ausstellung im Atrium der Stadtwerke zusammengestellt. Die ist der öffentliche Beitrag der ThüWa ThüringenWasser GmbH zum Tag des Wasers am 22. März. Die Schülerarbeiten zum Erfurter Wassernetz sind bis 29. März 2017 im Atrium der Stadtwerke Erfurt zu sehen.