Am Mittwochabend muss Schwarz-Weiß Erfurt zum DVV-Pokal-Viertelfinale beim Spitzenteam Allianz MTV Stuttgart antreten. 19:30 Uhr ist in der Scharrena Anpfiff für beide Teams.

Glück und Pech lagen für die Erfurter Damen bei der Pokalauslosung zeitlich dicht beieinander. Für das Achtelfinale zogen sie ein Freilos und waren somit kampflos eine Runde weiter. Doch für das gleich darauffolgend geloste Viertelfinale bekamen die Sauermann-Schützlinge mit den Schwaben einen der schwersten Gegner zugeteilt. Dass dazu kommt, dass Erfurt beim Pokalfinalisten von 2020 antreten muss, macht die Sache nicht leichter.

Nicht nur Erfurts Trainer, Dirk Sauermann, sieht die Süddeutschen klar in der Favoritenrolle. Wohl jedem, der halbwegs die Volleyball-Bundesliga verfolgt, ist klar, mit welchem Kaliber es die Schwarz-Weißen zu tun bekommen. „Sie sind auf allen Positionen stark besetzt, auch auf der Bank“, weiß Erfurts Coach um die Qualität des Stuttgarter Spielerkaders. Dass der Meister von 2019 auch bei Spielerwechseln kaum an Qualität verliert, bewies er am letzten Samstag beim klaren 3:0-Heimsieg gegen Straubing. Aber Schwarz-Weiß Erfurt wird sich kämpferisch zeigen wie beim 0:3 am Samstag beim anderen deutschen Topteam SSC Palmberg Schwerin, wo sie sich zumindest in den ersten beiden Sätzen gut aus der Affäre zogen. „Wir fahren nicht als Sparringspartner nach Stuttgart. Wir werden positiv aggressiv ins Spiel gehen und unsere Chance suchen und versuchen zu nutzen“, gibt Dirk Sauermann die Marschrichtung vor. Durch die Verletzung von Madeleine Palmer gehen die SWE-Damen dezimiert in dieses Viertelfinale. Es birgt aber auch die Chance für die anderen Angreiferinnen, sich zu zeigen und mutig dem schier übermächtig scheinenden Gegner entgegenzutreten.

Das Spiel wird live auf sporttotal.tv übertragen. Etwas Daumen drücken für den Underdog vor dem Bildschirm kann sicher nicht schaden. (StS)

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