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Zum letzten Spiel der Hinrunde reist Schwarz-Weiß Erfurt am Samstag nach Niederbayern, wo sie um 20 Uhr auf NawaRo Straubing treffen.

Der Jahresausklang war für die Thüringerinnen kein erfreulicher. Mit einer 0:3-Pleite gegen den damaligen Tabellennachbarn VC Wiesbaden verließen die SWE-Damen nach einem gebrauchten Abend die heimische Halle. Obendrein fing sich Erfurts Coach nach einer verbalen Entgleisung gegenüber den Schiedsrichtern zum zweiten Mal eine gelb-rote Karte in dieser Saison ein und muss in Straubing das Coaching seinem Co-Trainer Mateusz Zarczynski überlassen. Im Nachgang und mit Blick auf den Rest der Saison wurde das Negativerlebnis intensiv ausgewertet. Auch Konstantin Bitter hat sich selbstkritisch reflektiert, aber gleich darauf wieder angepackt, denn das wichtige Spiel in Straubing sowie die komplette Rückrunde lassen nicht lange Zeit, um auf dem Spielfeld einiges geradezurücken.

„Das Spiel gegen Wiesbaden war ein Rückschritt und hat jedem wehgetan. Wir haben uns zusammengerauft und das merkt man im Training“, sieht der Trainer ein gutes Zeichen, das seine Spielerinnen senden. Auch dass einige um Extra-Trainingseinheiten baten, um an Defiziten zu arbeiten, nahm er wohlwollend zur Kenntnis. Ob die kurze Zeit bis zum letzten Hinrundenspiel reicht, um auch im Wettkampf erfolgreich zu bestehen, wird man sehen. „Es ist ein 50:50-Spiel, das wir gewinnen wollen und auch können. Ebenso können wir auch verlieren. Straubing spielt mit Leidenschaft Volleyball und besser als im Vorjahr“, sieht Konstantin Bitter den Spielausgang völlig offen. Die Testspielergebnisse (2:2, 3:2) sowie das 3:0 im Pokal, das ein sehr knappes mit zwei Sätzen in Überlänge war, stützen seine These.

NawaRo zeigt sich in dieser Saison verbessert. Die fast komplett neu aufgestellte Mannschaft inklusive des neuen Coaches Lukasz Przybylak steht mit zwei Siegen punktgleich mit den Erfurterinnen auf Platz neun. Der 3:0-Sieg in Neuwied in der Vorwoche dürfte zudem Selbstvertrauen gegeben haben.

Bei Schwarz-Weiß Erfurt sind unterdessen alle Spielerinnen wieder gesund. Somit reist der SWE-Tross in kompletter Stärke bereits am Freitag gen Gäubodenstadt. Wie das Duell der Tabellennachbarn ausgeht, können alle Volleyballanhänger wie immer im Livestream auf Sport1 extra mitverfolgen.StS; Fotos: Sebastian Dühring

Der Beitrag Besserung angestrebt erschien zuerst auf Schwarz-Weiß-Erfurt.

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