Einblicke in den öffentlichen Verkehr der Schweiz

Studierende des Studiengangs ʺWirtschaftsingenieur*in Eisenbahnwesenʺ der Fachhochschule Erfurt nahmen an einer Fachexkursion in die Schweiz teil. Sie erhielten dabei Einblicke in das bezüglich des öffentlichen Verkehrs als vorbildlich geltende Nachbarland.

Die 13 Studierenden reisten zunächst an den Bözberg Eisenbahntunnel. Sie erhielten die einmalige Möglichkeit, eine Tunnelbohrmaschine vor der Einfahrt in den durch bergmännischen Vortrieb ausgebrochenen ersten Abschnitt zu besichtigen. Die knapp 2 000 Tonnen schwere Bohrmaschine ist mit einem Bohrkopf von über 12m Durchmesser ausgerüstet.
Daneben standen Besuche des Depots von SBB-Historic, bei der Südostbahn, beim Unternehmen „Transport public fribourgeois“ in der Westschweiz sowie bei der Metro Lausanne auf dem Programm. Hier beeindruckte die Linie M2 der Metro Lausanne. Denn dabei handelt es sich um eine vollautomatisierte, gummibereifte Metro ohne Triebfahrzeugführer, deren Bahnsteigkantensicherung mit Bahnsteigtüren erfolgt.

Durch die vier Exkursionstage erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse mit Informationen aus den vielfältigen Anwendungsgebieten des Verkehrs- und Transportwesens zu ergänzen. Die Fachexkursionen werden maßgeblich durch die Studierenden selbst organisiert und mit fachlichen Vorträgen ergänzt.

Foto (Daniel Hanisch): Die Tunnelbohrmaschine am Bözberg Eisenbahntunnel.

Was meinen Sie dazu?