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Mit einer 1:3-Niederlage beim SC Potsdam musste unsere Mannschaft im DVV-Pokal-Achtelfinale die Segel streichen. Erhobenen Hauptes konnten die Thüringerinnen die MBS-Arena dennoch verlassen.

Das Ergebnis am Samstagabend war eine Kopie der Niederlage im Punktspiel eine Woche zuvor. Erfurt verlor mit 1:3 und gewann dabei den zweiten Satz. „Ja, das Ergebnis ist gleich, aber vom Leistungsunterschied in den einzelnen Sätzen war es diesmal knapper. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich hier verkauft hat. Wir haben Potsdam stark gefordert und sie mussten sich ganz schön strecken, um in die nächste Runde einzuziehen“, zeigte sich Coach Konstantin Bitter zufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft.

Neben „Elle“ Sandbothe, die krankheitsbedingt auf nicht absehbare Zeit ausfällt, musste er auf Kapitänin „Toni“ Stautz (Schleimbeutelentzündung) sowie Hannah Hellwig (Patellasehne) verzichten. Auch Sindy Lenz (Knöchelprobleme) und Lena Liegert (Daumenprellung) gingen angeschlagen in die Partie beim Spitzenclub der 1. Bundesliga. Um überhaupt eine Chance zum Einzug ins Viertelfinale zu haben, gingen die Gäste mit viel Risiko im Aufschlag in die Partie. Die Rechnung ging im Auftaktsatz nicht ganz auf. Beim 23:25 waren sieben Servicefehler ein paar zu viel.

Doch wie bereits in der Vorwoche steigerte sich Schwarz-Weiß im zweiten Satz und holte sich diesen mit einem starken Schlussspurt (25:21). Gerade in der Block-/Feldabwehr lieferten die dezimierten Erfurterinnen erneut eine starke Leistung ab und standen den individuell deutlich stärker besetzten Gastgeberinnen in dieser nichts nach. Den dritten Durchgang dominierten dann erneut der SCP und brachte diesen sicher mit 25:18 nach Hause.

Doch die nervlich stabilen SWE-Damen gaben sich noch längst nicht geschlagen. Eine 16:13-Führung blieb ihnen nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung verwehrt. „Hier fehlte uns das Glück“, so Konstantin Bitter. Danach schlug das Pendel zugunsten des Favoriten aus, der das Finish für sich hatte und nach dem zum 25:19 verwandelten Matchball verdient in die nächste Runde einzog. „Es war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung meiner Mädels. Um heute als Sieger gegen einen so stark besetzten Gegner vom Spielfeld zu gehen, hätte jede einzelne Spielerin mindestens am Limit spielen müssen. Das ist uns nicht ganz gelungen“, zeigte sich Erfurts Trainer alles andere als enttäuscht.

Sein Blick richtete sich am Sonntag bereits auf die nächste Aufgabe. Denn am kommenden Samstag ist der Ligaalltag zurück und das Thüringenderby gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen steht in der Riethsporthalle an. Konstantin Bitter hofft, dass sich das Lazarett bis dahin etwas lichtet.

Der Kartenvorverkauf für das Thüringenderby ist bereits gestartet. Zutritt zum Heimspiel erhalten nur geimpfte oder genesenen Personen (2G-Regel). StS

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