Freistaat Thüringen fördert Erlebnisradweg entlang der Gera

Freistaat Thüringen fördert Erlebnisradweg entlang der Gera

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergab heute Fördermittelbescheide über knapp 2,8 Mio. Euro.

Foto: Die Nördliche Geraaue wandelt sich zur Buga in einen Freizeitpark.
Foto: © Anja Bauer

Mit der Bundesgartenschau 2021 wandelt sich die Nördliche Geraaue zu einem Freizeitpark mit generationsübergreifenden Aktions-, Spiel- und Sportbereichen. Über 4,5 km werden bereits bestehende Grünanlagen erweitert, aufgewertet und durch neugewonnene Parkanlagen zu einem großen, zusammenhängenden Landschaftspark entlang der Gera vom Nordpark bis zum Kilianipark verwoben.

Der beliebte Gera-Radweg verbindet die einzelnen Bereiche funktional und städtebaulich miteinander. Bis 2021 wird die Zweiradtrasse daher zum Erlebnisradweg ausgestaltet und in ihrer touristischen Bedeutung aufgewertet. Der Freistaat Thüringen stellt dafür Fördermittel in Höhe von insgesamt 2,8 Mio. Euro zur Verfügung. Die Bescheide dazu übergab Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gestern an Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Die Bau- und Nebenkosten des Gesamtvorhabens liegen bei ca. 5 Mio. Euro. Etwa ein Fünftel stammt als Eigenmittel aus dem städtischen Haushalt.

„Der Gera-Radweg ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Buga-Ausstellungsfläche auf dem Petersberg und der Buga-Fläche Nördliche Geraaue, die in besonderer Weise von dem Großereignis 2021 profitiert. Der bevölkerungsreiche Norden erfährt damit eine dauerhafte Aufwertung“, freut sich Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein über die Fördermittel des Freistaates.

„Durch den Ausbau zum Erlebnisradweg wird der Gera-Radweg ein attraktiver Teil der Buga-Ausstellungsfläche und macht so die nördliche Geraaue auch über 2021 hinaus für Radtouristen interessant“, betont Wirtschaftsminister Tiefensee. Denn durch die geplanten Maßnahmen entstehe nicht nur eine facettenreiche Parklandschaft im innerstädtischen Bereich, der durchgängige Radverkehr durch die Stadt Erfurt werte auch den Gera-Radweg als Radfernroute für Natur- und Aktivtouristen auf.

Im Rahmen des Umbaus wird der Radweg durchgängig auf eine Breite von 3,50 m in Asphaltbauweise erweitert, im Bereich der Auenstraße sogar auf 4,75 m. Die neue Wegeführung unterquert künftig die Warschauer Straße und die Gleise der Straßenbahn; über die Straße der Nationen wird eine neue Brücke führen. Damit wird der beliebte Radweg noch attraktiver und sicherer. 

Als Orientierung für die Radfahrer wird auf den Erlebnisradweg ein Gestaltungsband aus Kaltplastik aufgebracht, das teilweise mit touristischen Informationen und Grafiken versehen ist.

Mehr dazu auf der Quell-Seite: Erfurt.de

Was meinen Sie dazu?