Internationale Tagung zum Schienenfernverkehr in Erfurt

Mit der Eröffnung der Neubaustrecke von Berlin nach München im Dezember 2016 ist Erfurt in die Mitte Deutschlands gerückt. Vor diesem Hintergrund richtet die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt vom 7. Juni bis 9. Juni 2018 ihre Jahrestagung und den Jahresverkehrskongress zum Thema „Zukunft des Schienenfernverkehrs – Deutschland im internationalen Vergleich“ in Erfurt aus.

Die Tagung beginnt am Donnerstag mit einer Festveranstaltung im ComCenter und wird am Freitag in den Räumen der Fachhochschule Erfurt fortgeführt.

Gegenstand der Tagung von Praktiker*innen und Verkehrswissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland ist die Erörterung der Frage, wie der Schienenpersonenfernverkehr zukünftig gestärkt werden kann. Nach Grußworten der Stadt Erfurt sowie der Thüringer Verkehrsministerin Birgit Keller stellen Vorträge aus Frankreich, Großbritannien und der Schweiz dortige Lösungsmöglichkeiten dar. Ebenso kommen Vertreter*innen des Bundes und der EU-Kommission zu Wort. Auf dieser Grundlage werden in parallelen Sessions die Fragen von Wettbewerb und Kooperation, von Anforderungen an die Infrastruktur sowie von Kundenwünschen diskutiert.
In einer abschließenden Podiumsdiskussion diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Eisenbahn, der DB, von Uber und von FlixBus über die künftigen Entwicklungsperspektiven des Fernverkehrs.

Der Kongress als fachliches Kernstück der DVWG-Jahrestagung 2018 steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Matthias Gather, Professor für Verkehrspolitik und Raumplanung und Leitungsmitglied des Instituts Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt.
Der Kongress wird gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Jahrestagung wird in Kooperation mit der Europäischen Plattform der Verkehrswissenschaften (EPTS) ausgerichtet.

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